FPÖ – Hofer widerspricht Van der Bellen zu Kopftuch

Wien (OTS) – Österreichs Bundespräsident Alexander Van der Bellen berichtete heute im Rahmen eines Pressegespräches über eine Aussage einer Kopftuch tragenden Professorin einer Schweizer Universität. Diese meinte, es sei wichtiger, was man im Kopf habe, als was man auf dem Kopf habe. Van der Bellen nannte diese Aussage heute „politisch höchst brisant und extrem wichtig“. FPÖ-Bundesparteiobmann Norbert Hofer sieht das entschieden anders und kritisiert die Aussage Van der Bellens: „Es ist nicht egal, was man auf dem Kopf trägt. Das Kopftuch als religiöses Symbol ist in vielen Fällen ein Symbol für die Unterdrückung der Frau. Umso wichtiger war der Beschluss des Kopftuchverbots für Kinder bis 10 Jahren. Eine Ausweitung auf Mädchen bis 14 Jahre ist dringend notwendig. Dieses Vorhaben darf nicht an den Grünen scheitern.“

Hofer erinnert auch daran, dass die heutige Aussage Van der Bellens bereits der zweite zweifelhafte Ausspruch zu diesem Thema sei. 2017 meinte der Bundespräsident, „es werde noch der Tag kommen, wo wir alle Frauen bitten müssen, ein Kopftuch zu tragen. Alle, als Solidarität gegenüber jenen, die es aus religiösen Gründen tun“. Schon damals hatte die FPÖ diese Sicht der Dinge scharf kritisiert.

Freiheitliche Partei Österreichs (FPÖ)
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