Zum Weltkrebstag: Onkologe Prof. Dr. Dirk Jäger im Pharma Fakten-Interview

München (ots) – Am Dienstag, den 4. Februar ist Weltkrebstag. Krebserkrankungen sind und bleiben eine der größten Herausforderungen – für die betroffenen Menschen und ihre Angehörigen, für die behandelnden Ärztinnen und Ärzte, für die Sozialsysteme. In einigen Ländern Europas hat Krebs die Herz-Kreislauferkrankungen als häufigste Todesursache abgelöst. Auf Pharma Fakten finden Sie das Thema aus verschiedenen Blickwinkeln betrachtet: https://www.pharma-fakten.de/schlagworte/schlagwort/krebs/.

Onkologe Prof. Dr. Dirk Jäger im Interview: Krebs – eine (immer öfter) kontrollierbare Krankheit

Fachleute schätzen, dass im Jahr 2020 mehr als 500.000 Menschen in Deutschland an Krebs erkranken werden. Doch während vor 40 Jahren noch mehr als zwei Drittel aller Patienten an ihrer Krebserkrankung starben, kann heute mehr als die Hälfte darauf hoffen, wieder gesund zu werden. Einer, der dazu beiträgt, dass in den kommenden Jahren noch einmal deutlich mehr Krebspatienten erfolgreich behandelt werden könnten, ist Prof. Dr. Dirk Jäger, Leiter der Abteilung Medizinische Onkologie am Universitätsklinikum Heidelberg und Forscher am Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ). Wir haben anlässlich des Weltkrebstages am 4. Februar mit ihm über den Stand der Forschung und die Krebstherapie der Zukunft gesprochen.

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Krebs in Europa: Die Todesraten fallen

Das schwedische Institute of Health Economics (IHE) hat sich die Entwicklung von Krebs in 31 europäischen Ländern über einen Zeitraum von fast 25 Jahren angeschaut – und beeindruckende Fakten zusammengetragen: Die Zahl der Krebsneuerkrankungen stieg um rund 50 Prozent. Rechnet man die Faktoren Bevölkerungswachstum und alternde Gesellschaft heraus, ist die Sterblichkeit aber gesunken.

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Pharma Fakten-Grafik: Immer mehr Tumorfälle in Deutschland

Die Zahl der Krebsneuerkrankungen in Deutschland wächst und wächst. „Da für fast alle Krebsarten das Erkrankungsrisiko mit zunehmendem Alter ansteigt, ist theoretisch durch die steigende Zahl älterer Menschen in der Bevölkerung derzeit ein Anstieg von rund einem Prozent pro Jahr zu erwarten“, so das Robert Koch-Institut. Die Experten sagen für 2020 rund 510.000 Erkrankungsfälle voraus. Das heißt: Allein in diesem Jahr werden Ärzte bei rund 510.000 Menschen in der Bundesrepublik einen Tumor diagnostizieren.

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Krebs in den USA: Sterberaten fallen immer schneller

Seit 1991 sind die Krebssterberaten in den USA um durchschnittlich 1,5 Prozent pro Jahr gesunken. Aber allein zwischen 2016 und 2017 hat die American Cancer Society (ACS) einen Rückgang um 2,2 Prozent errechnet. Es ist der stärkste je im Zeitraum von nur einem Jahr gemessene Rückgang.

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Krebs: Überlebensraten im internationalen Vergleich

Die Chance, eine Krebserkrankung zu überleben, steigt in Ländern mit höherem Einkommen weiter an. Das zeigt eine Studie, die in der Fachzeitschrift The Lancet veröffentlicht wurde. Überraschend sind aber die teils erheblichen Unterschiede zwischen den verglichenen Ländern: Wie hoch die Krebsüberlebensrate ist, hängt auch davon ab, in welchem Land man lebt.

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