BPOL-HRO: 1720 Tage unerlaubt im Schengen-Gebiet

Rostock (ots) – Bei der Überprüfung der Insassen eines in Schweden zugelassenen Kleintransporters am vergangenen Samstag, den 01. Februar 2020 stellten die Beamten der Bundespolizei fest, dass zwei der Insassen sich bereits seit nahezu zwei bzw. drei Jahren unerlaubt im Schengen-Gebiet aufhalten.

Die Männer befanden sich auf dem Weg nach Schweden als sie im Seehafen Rostock kontrolliert wurden. Nach Vorlage ihrer Reisepässe konnte anhand der Stempellage ermittelt werden, dass die beiden ukrainischen Staatsangehörigen ihre maximale Aufenthaltsdauer für das Schengen-Gebiet zum einem um 622 Tage und zum anderen um 1098 Tage überschritten hatten. Offensichtlich hatten sie sich innerhalb dieser Zeiträume in Polen aufgehalten und dort auf verschiedenen Baustellen gearbeitet. Die weiteren Ermittlungen ergaben, dass der schwedische Fahrer des Kleintransporters die beiden ukrainischen Männer am 01.02.2020 in Polen abgeholt hat und diese gegen Zahlung von insgesamt ca. 1.000,- EUR mit nach Schweden nehmen wollte. Gegen die drei Männer wird nun wegen des Verstoßes gegen das Aufenthaltsgesetz ermittelt. Nach Durchführung der polizeilichen Maßnahmen und der Zahlung einer Sicherheitsleistung in Höhe von 1.000,- EUR konnte der 42-jährige Schwede seine Reise fortsetzen. Die beiden Ukrainer wurden nach Zahlung einer Sicherheitsleistung von jeweils 300,- EUR über Berlin Schönefeld in die Ukraine abgeschoben.

Rückfragen bitte an:

Bundespolizeiinspektion Rostock
Kopernikusstr. 1b
18057 Rostock
Pressesprecher
Frank Schmoll
Telefon: 0381 / 2083 103
E-Mail: bpoli.rostock.contr-presse@polizei.bund.de
Twitter: @bpol_kueste

Die Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt nimmt als Bundesbehörde ihre
Aufgaben in Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern sowie in Nord-
und Ostsee und anlassbezogen darüber hinaus wahr.


Dazu sind ihr als operative Dienststellen die
Bundespolizeiinspektionen in Flensburg, Kiel, Rostock, Stralsund und
Pasewalk sowie die Bundespolizeiinspektion Kriminalitätsbekämpfung
Rostock und eine Mobile Kontroll- und Überwachungseinheit
unterstellt. Mit den Bundespolizeiinspektionen See in Neustadt in
Holstein, Warnemünde und Cuxhaven verfügt sie als einzige
Bundespolizeidirektion über eine maritime Einsatzkomponente
„Bundespolizei See“, um die Seegrenze in der Nord- und Ostsee
(Schengen-Außengrenze) zu überwachen.


Die Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt beschäftigt insgesamt ca.
2600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, darunter Polizeibeamte,
Verwaltungsbeamte und Tarifbeschäftigte.
Auf Grundlage des Bundespolizeigesetzes und anderer Gesetze nimmt sie
umfangreiche und vielfältige Aufgaben wahr.

Dazu gehören insbesondere:

der grenzpolizeiliche Schutz des Bundesgebietes,
– die bahnpolizeilichen Aufgaben
– die grenzpolizeilichen, schifffahrtspolizeilichen und
umweltpolizeilichen Aufgaben in Nord- und Ostsee.


Weitere Informationen zur Bundespolizei und zur
Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt erhalten Sie unter
www.bundespolizei.de.


Original-Content von: Bundespolizeiinspektion Rostock, übermittelt durch news aktuell