NEOS verlangen ein Ende der 15 Krankenfürsorgeanstalten

Gerald Loacker: „Jetzt plötzlich will die SPÖ den Risikostrukturausgleich. Wenn es ihr um Solidarität ginge, könnte sie mit den unfairen Krankenfürsorgeanstalten anfangen.“

Wien (OTS) – Verwundert reagiert NEOS-Gesundheitssprecher Gerald Loacker auf die Forderung von Andreas Huss, ÖGK-Arbeitnehmer_innen-Obmann, nach einem Risikostrukturausgleich aller Krankenkassen: „Wo waren denn die SPÖ und ihre Arbeitnehmervertretung, als sie an der Macht waren? Da ist genau nichts in diese Richtung weitergegangen. Im Gegenteil! Wir NEOS sind die einzige Fraktion, die einen Risikostrukturausgleich der Kassen im Parteiprogramm hat, weil damit mehr Solidarität unter allen Versicherten geschaffen wird.“

Loacker fordert die SPÖ auf, nicht einfach nur nach mehr Solidarität im Gesundheitsbereich zu rufen, sondern mit gutem Beispiel in ihrem Verantwortungsbereich voran zu gehen: „Wenn es den Politikerinnen und Politikern aus SPÖ, ÖGB und AK ernst wäre mit der Solidarität, würden sie die Krankenfürsorgeanstalten abschaffen, dort wo sie selbst Verantwortung tragen: In Wien, Linz, Villach und Steyr könnten die Roten mit gutem Beispiel vorangehen, die Sonderversicherungsträger für die Gemeindebediensteten abschaffen und mehr Solidarität erreichen. Solange sie das nicht machen, spielen sie sich nur als Pharisäerinnen und Pharisäer auf.“

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