„WELTjournal“ und „WELTjournal +“: „China – Wettlauf mit dem Virus“ und „Die Seidenstraße – China erobert den Westen“

Am 5. Februar ab 22.30 Uhr in ORF 2

Wien (OTS) – Laut chinesischen Gesundheitsbehörden sind fast 17.000 Menschen an dem neuartigen Coronavirus erkrankt und die Zahl wird täglich nach oben korrigiert. Wissenschafter/innen aus Hongkong gehen aber von mehr als 75.000 Infizierten allein in Wuhan aus, wo das Virus Ende Dezember ausgebrochen ist. Das „WELTjournal“ – präsentiert von Patricia Pawlicki – zeigt dazu am Mittwoch, dem 5. Februar 2020, um 22.30 Uhr in ORF 2 die Reportage „China – Wettlauf mit dem Virus“. Im „WELTjournal +“ folgt um 23.05 Uhr die Dokumentation „Die Seidenstraße – China erobert den Westen“.

WELTjournal: „China – Wettlauf mit dem Virus“

An die 360 Menschen sind bereits durch das Coronavirus gestorben. Inzwischen melden alle Provinzen Chinas sowie weltweit 23 Länder Infizierte. Seit dem Wochenende gibt es auch einen ersten Todesfall außerhalb der Volksrepublik. Wann der Höhepunkt der Epidemie erreicht sein wird, ist kaum abzusehen. Die Weltgesundheitsorganisation WHO hat wegen der rasanten Ausbreitung den internationalen Gesundheitsnotstand ausgerufen.
Das „WELTjournal“ geht der Frage nach, wie schwierig es ist, in Zeiten sich überschlagender Ereignisse die richtigen Entscheidungen zu treffen: Welche Maßnahmen sind sinnvoll, solange noch wenig über ein neues Virus bekannt ist? Und wie schnell kann die Medizin bei einem neuartigen Erreger verlässliche Erkenntnisse erzielen, vor allem was die Gefährlichkeit, die Ausbreitung und den Krankheitsverlauf betrifft? Während China zu Beginn für seinen verantwortlichen und transparenten Umgang mit der Krise gelobt wurde, werden jetzt die kritischen Stimmen immer lauter. Die Führung in Peking habe auf Warnungen von Medizinerinnen und Medizinern aus Wuhan nicht reagiert, so die Ausbreitung des Virus mitverschuldet und die echte Anzahl der Infizierten bewusst verschleiert.

WELTjournal +: „Die Seidenstraße – China erobert den Westen“

Die langfristigen wirtschaftlichen Folgen des Coronavirus-Ausbruchs sind für China nur schwer abschätzbar. Die Erfahrung mit dem Sars-Virus 2003/04 legt nahe, dass Chinas Wirtschaft ein sattes Minus von 130 Milliarden Euro drohen könnte. Ein großer Dämpfer für die wirtschaftliche Supermacht, die sonst gerne ihre Fühler in Richtung Westen ausstreckt. Die neue Seidenstraße über 10.000 Kilometer von China über Zentralasien und Russland bis nach Europa soll Handelswege öffnen und Chinas globalen Einfluss erweitern. Sie ist das ambitionierteste Vorhaben von Chinas Präsident Xi Jinping, das größte globale Wirtschafts- und Investitionsprojekt seit dem Marshallplan. „WELTjournal +“ fährt die neue Seidenstraße auf Autobahn und Schiene nach: An ihrem Ausgangspunkt im Westen Chinas prägt sie schon jetzt den Alltag. Und selbst dort, wo sie bisher nur als Plan existiert, hat sie das Leben der Menschen bereits verändert.

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