Heinisch-Hosek zu One Billion Rising: Wer Hilfe braucht, muss diese rasch bekommen

Heinisch-Hosek zu One Billion Rising: Wer Hilfe braucht, muss diese rasch bekommen

Mehr Mittel im Gewaltschutzbereich notwendig!

Wien (OTS/SK) – Mehr Mittel für den Gewaltschutzbereich forderte heute SPÖ-Frauenvorsitzende Gabriele Heinisch-Hosek bei einer Pressekonferenz im Vorfeld des Aktionstages „Solidarität mit den Frauen“ von One Billion Rising am 14. Februar. „Wir müssen Johanna Dohnals Erbe beim Gewaltschutz gut weiterentwickeln. Wir im Parlament werden alles daran setzen, die Frauen künftig besser schützen zu können“, sagte Heinisch-Hosek. ****

In den letzten Jahren wurden die Mittel für den Gewaltschutz nicht erhöht und darüber hinaus bei Frauen- und Beratungseinrichtungen gekürzt. Heinisch-Hosek kritisierte auch das von Türkis-Blau trotz Kritik von vielen ExpertInnen beschlossene „Gewaltschutzpaket“.

„Es braucht mehr Geld für Prävention. Dafür sind auch Anti-Gewalt-Trainings notwendig. Hinter der Gewalt an Frauen steht meist patriarchales Macht- und Besitzdenken. Gezielte Arbeit mit den Tätern ist unbedingt notwendig. Wichtig sind auch Schulungen für alle Berufsgruppen, die helfen können. Das betrifft das Gesundheitswesen, die Polizei und auch Pädagogen und Pädagoginnen in Kinderbetreuungseinrichtungen und Schulen. Der Schutz für betroffene Kinder muss generell ausgebaut werden. Ebenso müssen für den Opferschutz bei Gericht mehr finanzielle Mittel zur Verfügung stehen“, so Heinisch-Hosek. „Wir müssen alles dafür tun, Gewalt an Frauen zu verhindern. Arbeiten wir alle zusammen“, so Heinisch-Hosek, die sich mit ihrem Appell auch an Frauenministerin Susanne Raab richtete. (Schluss) ls/mp

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