SPÖ-Energiesprecher Schroll freut sich über Abschaltung von französischem AKW Fessenheim

SPÖ-Energiesprecher Schroll freut sich über Abschaltung von französischem AKW Fessenheim

„Atomkraft darf im Energiesystem der Zukunft keine Rolle spielen“ – Österreich muss Versorgungssicherheit stärker in den Mittelpunkt rücken

Wien (OTS/SK) – Am Samstag beginnt die Abschaltung des französischen Atomkraftwerks Fessenheim, im Elsass nahe der deutschen Grenze. SPÖ-Energiesprecher Alois Schroll begrüßt das. „Es ist wichtig, dass das Uralt-AKW Fessenheim vom Netz geht“. Er betont zugleich, dass der Atomausstieg EU-weit vorangetrieben werden muss und dass österreichische Initiativen dazu gefragt sind. ****

Dazu muss sichergestellt werden, dass es im Rahmen des EU-Green-Deal es zu keiner Renaissance der Atomkraft kommen darf. „Atomenergie ist keine Lösung für die Klimakrise. Sie ist extrem teuer und gefährdet unser Leben über Generationen hinweg und darf keine Rolle in einem Energiesystem der Zukunft spielen“, sagt Schroll.

Begleitend zum Ausstieg aus dem Atomstrom und Kohlestrom müsse auch Österreich „seine Hausaufgaben machen“, sagt Schroll. Dabei geht es ihm um das Thema Versorgungssicherheit, die noch viel stärker in den Mittelpunkt gerückt werden müsse.

Schroll hat dazu in der Nationalratssitzung im Jänner einen Entschließungsantrag eingebracht, der dem Wirtschaftsausschuss zugewiesen wurde. Darin geht es ihm darum, für die Versorgungssicherheit einen Standard zu definieren, die Optionen dazulegen und daraus einen Maßnahmenplan abzuleiten.

Die Umstellung auf erneuerbare Energie, damit verbunden der richtige Ausstieg aus Kohlestrom und Atomstrom, bedeutet auch, dass gesicherte Erzeugungskapazitäten wegfallen. „Dafür muss vorgesorgt werden“, betont Schroll. (Schluss) ls/wf/mp

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