Samaritan’s Purse feiert 50-jähriges Bestehen

Samaritan’s Purse feiert 50-jähriges Bestehen

Schnelle Hilfe dank modernster Infrastruktur (FOTO)

Berlin (ots) – Auch 50 Jahre nach seiner Gründung ist Samaritan’s Purse seinem Auftrag treu geblieben, im Namen von Jesus Menschen in Not zu helfen. Dieses Fazit zieht der Vorstand des deutschsprachigen Vereins, Sylke Busenbender. „Egal wo wir arbeiten, bieten wir konkrete Hilfe und teilen die Hoffnung des Evangeliums.“ Während der Auftrag stets derselbe blieb, sind der Aktionsradius und die Größe der Arbeit kontinuierlich gewachsen. Als Beispiel nannte Busenbender die Ergänzung der internationalen Flugzeugflotte um eine DC-8 vor fünf Jahren. Dabei handelt es sich um ein Kombiflugzeug, das bis zu 32 Personen und rund 40 Tonnen Hilfsgüter transportieren kann. In 139 Einsätzen wurden bereits mehr als 2.000 Tonnen Hilfsgüter in verschiedene Krisengebiete gebracht. Seit 2016 ist zudem ein mobiles Krankenhaus im Einsatz. Dies habe die Reaktionsfähigkeit nach Katastrophen nochmal beschleunigt, sagt Busenbender. „Binnen weniger Tage kann das notwendige Equipment zusammengestellt und in Krisengebiete gebracht werden.“ Zuletzt wurde es nach Hurrikan Dorian auf den Bahamas eingesetzt. Dort wurden innerhalb von zwei Monaten mehr als 7.600 Patienten behandelt.

Weitere Arbeitsgebiete sind Projekte im Bereich Wasser, Sanitär und Hygiene (WASH), Ernährungssicherheit, Bildung sowie die Unterstützung religiös verfolgter Minderheiten wie zum Beispiel der Jesiden im Irak und die weltweit größte Geschenkaktion für bedürftige Kinder, „Weihnachten im Schuhkarton“. Neben der Zentrale in Boone (US-Bundesstaat North Carolina) gibt es Niederlassungen in Australien, Deutschland, Großbritannien und Kanada sowie 17 Länderbüros. Darüber hinaus arbeitet Samaritan’s Purse mit Partnern in mehr als 100 Ländern zusammen. „Ich danke Gott für alles, was er durch Samaritan’s Purse in den vergangenen 50 Jahren getan hat“, resümiert der Präsident von Samaritan’s Purse, Franklin Graham. Die Tatsache, dass man in Katastrophensituationen weltweit Hilfe leisten könne, sei Ausdruck von Gottes Fürsorge für Notleidende.

Zum Hintergrund: Der deutschsprachige Verein existiert seit 1963 -zunächst als „Entscheidung“ dann als „Billy Graham Evangelistic Association“ und ab 2001 als Geschenke der Hoffnung. 2017 beschloss die Mitgliederversammlung sich erneut dem Netzwerk von Samaritan’s Purse anzuschließen und in der Folge den internationalen Namen zu übernehmen. Bereits seit 1979 wird die internationale Arbeit von Franklin Graham als Präsident verantwortet.

Tobias-Benjamin Ottmar / Sandra Jakob
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