EVN-Deal der Wiener Stadtwerke: NEOS stellen 10 Fragen

EVN-Deal der Wiener Stadtwerke: NEOS stellen 10 Fragen

Wien (OTS) – Die Wiener Stadtwerke wollen 29% der EVN übernehmen – um 870 Millionen Euro. Das berichten mehrere Medien. Der Deal, der offenbar vor der Finalisierung steht, wirft mehrere Fragen auf, so NEOS Wirtschaftssprecher Sepp Schellhorn: „Ich frage mich, was da dahintersteckt. Wird hier die alte Achse Wien-Niederösterreich wiederbelebt, um Freunderlwirtschaft und andere Dinge zu vertuschen? Wir NEOS wollen sehen!“

NEOS stellen daher 10 Fragen an die Wiener Stadtregierung:

1. Es gibt Informationen, wonach die Wien Holding um 870 Millionen
Euro mit 29% der EVN Anteile von der EnBW kaufen möchte. Stimmt das?
Wenn ja:2. Warum?3. Was ist das wirtschaftliche Interesse der Stadt
Wien an der niederösterreichischen Energieversorgung?
4. Weiß das Land Niederösterreich von den Verhandlungen?5. Ist es
richtig, dass die Wien Holding bereit ist, eine Überzahlung zu
leisten?
6. Wenn ja: Mit welcher Begründung und in welcher Höhe?
7. Wer ist von Seiten der Wiener Stadtregierung in diesen Prozess
involviert? Welche Rolle spielt Michael Ludwig?
8. Seit wann läuft dieser Prozess?
9. Wie ist die Finanzierung geplant?
10. Wie erklärt man diese Investition den Wiener Eltern, deren
Kinder in desolate Schulen gehen müssen?

NEOS Wien Klubobmann Christoph Wiederkehr kritisiert die enormen Kosten dieses Deals: „870 Millionen Euro für politisches Monopoly! Damit könnten wir in Wien 500 Schulen sanieren. Wir könnten an jeder Wiener Schule einen Schulpsychologen beschäftigen – 50 Jahre lang. Wir verlangen, dass SPÖ und Grüne die Karten auf den Tisch legen!“

NEOS – Klub im Wiener Rathaus
Ralph Waldhauser
Leitung Kommunikation
+43 664 849 15 40
ralph.waldhauser@neos.eu

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