Martina Kaufmann: Jahr der Lehre geht in die nächste Runde

Martina Kaufmann: Jahr der Lehre geht in die nächste Runde

Der Wirtschaftsausschuss ebnet den Weg für das neue Berufsausbildungsgesetz und ermöglicht die nächsten Schritte für die Lehre im 21. Jahrhundert

Wien (OTS) – „Das Jahr der Lehre geht in die nächste Runde. Heute hat der Wirtschaftsausschuss den Weg für das Berufsausbildungsgesetz (BAG) in das März-Plenum geebnet. Ich bin froh, dass zahlreiche, dringend notwendige Maßnahmen für eine Weiterentwicklung der betrieblichen Lehrausbildung in die Umsetzung geraten“, so Abg. Martina Kaufmann, ÖVP-Bereichssprecherin für Berufsausbildung und Lehre.

Besonders wichtig ist es für Kaufmann, dass mit der Reform des BAG eine Verpflichtung zur Überprüfung und Neuentwicklung von Lehrberufen und deren Ausbildungsinhalte spätestens alle fünf Jahre zu erfolgen hat. „Die Technik entwickelt sich laufend weiter und Praktiker wie unsere Lehrlinge sind hautnah dabei. Unsere Unternehmerinnen und Unternehmer ermöglichen diese Weiterentwicklung oft erst und darauf muss Bedacht genommen werden. Die Lehre ist unser internationales Aushängeschild im Bereich der Ausbildung und soll den Anforderungen der Zeit immer gerecht werden. Damit schaffen wir wirtschaftliches Wachstum und soziale Beständigkeit“, ist sich Kaufmann sicher.

„Unsere Lehrlinge zeigen auch bei zahlreichen Wettbewerben, was sie können. In diesem Jahr werden die Euroskills in meiner Heimatstadt Graz zu Gast sein und es ist ein wichtiges Zeichen der Wertschätzung, dass ein Lehrling nicht ‚verwendet‘, sondern ‚beschäftigt‘ wird. Auch wenn es ein Ausbildungsverhältnis ist – der Lehrling leistet einen wichtigen Beitrag für das Unternehmen und trägt gemeinsam mit den Unternehmerinnen und Unternehmern dazu bei, dass ein Betrieb über Generationen bestehen kann“, freut sich Martina Kaufmann über die Novellierung von Begrifflichkeiten im Rahmen der Gesetzesanpassung. Neben der Änderung von „verwendet“ auf „beschäftigt“ wird der Begriff der „Lehrlingsentschädigung“ auf „Lehrlingseinkommen“ geändert.

„Die Stärke der Lehre liegt in der optimalen Verbindung zwischen betrieblicher Praxis und berufsschulischer Ausbildung. Daher ist ein klarer Vermittlungsauftrag für die Träger der überbetrieblichen Lehre notwendig, um junge Menschen so schnell als möglich in den Arbeitsmarkt integrieren zu können. Nur im Betrieb lernt man die Anforderungen des realen wirtschaftlichen Lebens und wird dadurch optimal auf die eigene Zukunft vorbereitet“, steht für Kaufmann fest. So sei auch die inhaltliche Straffung im Rahmen der betrieblichen Lehrstellenförderung zu begrüßen, die Vereinfachungen für die Unternehmen bedeuten wird.

„Für mich sind die Lehrlinge die Zukunft des Wirtschaftsstandortes, die Meister von morgen und eine nachhaltige Investition für jeden Unternehmer. Gemeinsam mit ihren Lehrbetrieben erwerben sie wichtiges Wissen, das sie in ihrem Fachbereich zu den Besten der Besten werden lässt. Österreichische Fachkräfte sind weltweit geschätzt und es freut mich als Bereichssprecherin für Berufsausbildung, gemeinsam mit unserer Bundesministerin Margarethe Schramböck, meinen Beitrag dazu leisten zu können“, so Martina Kaufmann abschließend. (Schluss)

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