vidaflex zu Coronavirus: Bei Ein-Personen-Unternehmen geht es um Existenzen

vidaflex zu Coronavirus: Bei Ein-Personen-Unternehmen geht es um Existenzen

Aufträge brechen ein: Bei der Unterstützung der Wirtschaft gegen Corona dürfen Wirtschaftskammer und Bundesregierung nicht auf die 328.000 EPUs vergessen

Wien (OTS) – Die aktuellen Maßnahmen der Bundesregierung zur Unterstützung der „klassischen“ heimischen Wirtschaftsbetriebe und ihrer Beschäftigten aufgrund des Coronavirus sind für Patrice Fuchs, Vorstandsmitglied der gewerkschaftlichen Initiative für Ein-Personen-Unternehmen (EPUs) vidaflex, „sinnvoll, richtig und unumgänglich“. Dabei dürfe aber nicht auf die fast 328.000 EPUs in Österreich vergessen werden, „denn hier geht es um Existenzen“, fordert Fuchs.

„Viele EPUs klagen jetzt schon über Auftragseinbußen von bis zu 100 Prozent. In Kunst und Kultur, Film, Fernsehen, Gastronomie- oder Eventmanagement spielen sich viele Aufträge in Verbindung mit Publikum oder größeren Menschenansammlungen ab. EPUs haben nicht nur einen niedrigen Durchschnittsverdienst, sondern oft wird ihnen von den Banken auch nur ein geringer Kontoüberziehungsrahmen gewährt. Fällt der Verdienst nur kurze Zeit teilweise oder ganz aus, stehen ihre Existenzen am Spiel“, warnt Fuchs.

„Die EPUs haben einen Anteil von über 60 Prozent an allen Unternehmen in Österreich. Sie brauchen jetzt Unterstützung, weil sie so gut wie über kein Eigenkapital wie beispielsweise Großunternehmen oder Konzerne verfügen. Da geht es deshalb gleich ums nackte Überleben. Deshalb müssen die Wirtschaftskammer und die Bundesregierung bei den finanziellen Hilfsmaßnahmen auch dringend ihren Fokus auf die EPUs richten“, bekräftigt Fuchs.

Mag. (FH) Yvonne Heuber
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