Niederösterreichische Frauenberatungsstellen sind weiter erreichbar

Niederösterreichische Frauenberatungsstellen sind weiter erreichbar

LH Mikl-Leitner/LR Teschl-Hofmeister zur Offensive gegen häusliche Gewalt der Bundesregierung

St. Pölten (OTS/NLK) – Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner und Frauen-Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister begrüßen das heute von der Bundesregierung angekündigte Unterstützungspaket für Frauen im Zeichen der Corona-Krise: „Mit der heute vorgestellten finanziellen und personellen Stärkung der 24h-Frauen-Helpline, dem Ausbau der Online-Beratung für von Gewalt bedrohte Frauen unter www.haltdergewalt.at und der Sicherheit der polizeilichen Ermittlungstätigkeit und Strafverfolgung setzt der Bund wichtige Maßnahmen, um den notwendigen Schutz vor Gewalt auch in der Corona-Krise zu gewährleisten. Besonders freut uns auch die nach niederösterreichischem Vorbild geplante österreichweite Informationskampagne in Supermärkten und Drogerien. Wir in Niederösterreich haben vor einem Jahr bereits eine Initiative gestartet, um handliche Informationsfolder mit allen Notrufnummern und Anlaufstellen in Niederösterreich an Orten aufzulegen, die häufig von Menschen frequentiert werden. Diese breite Informationsschiene ermöglicht einen leichten und niederschwelligen Zugang für Betroffene und soll bewirken, dass jede Frau, die betroffen ist, weiß, dass wir Beratung, Anlaufstellen und Informationen geschaffen haben, die in solchen Situationen helfen. Es freut uns, dass der Bund diese erfolgreiche Maßnahme aufgreift.“

Der leichte Zugang zu Beratungseinrichtungen sowie rasche Informationen über Hilfsangebote sind für Betroffene wichtig. Deswegen führen die NÖ Frauenberatungsstellen auch weiterhin Beratungen durch. Um die persönlichen Kontakte jedoch so weit wie möglich einzuschränken, bieten sie telefonische Beratungen oder Mailberatungen an. „Wir stehen oft vor Herausforderungen, die nur mit Hilfe anderer zu bewältigen sind. Gerade in schweren Zeiten wie diesen, wo jeder Kontakt zu anderen auf das Mindestmaß reduziert werden muss, ist es für Betroffene wichtig zu wissen, dass sie nicht allein sind. Deswegen begrüße ich es sehr, dass die NÖ Frauenberatungsstellen auch jetzt bereitstehen. Um jedes Risiko auszuschalten, bieten sie telefonisch oder per E-Mail-Beratungen an. Nutzen Sie dieses Angebot im Krisenfall“, so Frauen-Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister.

Frauen- und Mädchenberatungsstellen sind selbstverständlich auch in dieser Krise erreichbar – kostenlos, individuell und vertraulich! „Wir führen vermehrt telefonische Beratungen durch, damit persönlichen Kontakte reduziert werden. Sollte Ihre regionale Frauenberatungsstelle gerade nicht erreichbar sein, wenden Sie sich bitte an eine andere, alle Infos dazu online unter www.frauenberatung-noe.at. Sozialarbeiterinnen, Beraterinnen, Psychologinnen und Psychotherapeutinnen begleiten Sie während der Coronakrise und natürlich auch danach in schwierigen Lebenssituationen. Das können psychische Probleme sein, existenzielle Ängste, familienrechtliche Fragen, berufliche Fragen, Probleme in der Partnerschaft oder mit den Kindern, genauso wie häusliche oder sexualisierte Gewalt“, ergänzen Sonja Mille und Lisi Cinatl von den NÖ Frauenberatungsstellen.

Zehn Frauenberatungsstellen in Niederösterreich stehen für rasche Hilfe für Frauen in Krisensituationen bereit. Kontakte zu allen Frauen- und Gewaltschutzeinrichtungen in Niederösterreich findet man auf der Website des Landes Niederösterreich unter www.noe.gv.at/Frauen sowie unter www.frauenberatung-noe.at. Darüber hinaus bietet das NÖ Frauentelefon unter 0800/800 810 anonyme und kostenlose Erstberatung an.

Weitere Informationen: Büro LR Teschl-Hofmeister, Mag. (FH) Dieter Kraus, Telefon 02742/9005-12655, E-Mail dieter.kraus@noel.gv.at

Amt der Niederösterreichischen Landesregierung
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Philipp Hebenstreit
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