Sozialistische Jugend und Julia Herr fordern Corona-Sonderprämien und 1700€ netto Mindestlohn für besonders belastete Berufsgruppen

Sozialistische Jugend und Julia Herr fordern Corona-Sonderprämien und 1700€ netto Mindestlohn für besonders belastete Berufsgruppen

Nach abgelehnter Sonderprämie für Beschäftigte: Danke sagen allein ist zu wenig

Wien (OTS) – „Die Kassiererin im Supermarkt, der Paketbote, sämtliches medizinisches Personal, sowie sämtliche Pflege- und Reinigungskräfte sind besonders in der Corona-Krise die HeldInnen der Arbeit“ erklärt Paul Stich, Vorsitzender der Sozialistischen Jugend. „Sie alle sind nicht nur gesundheitlichen Risiken, sondern auch erhöhtem Andrang und Stress ausgesetzt. Sie alle verdienen eine Sonderprämie von 1.000€.“ Diese könnte zum Beispiel in Form einer Steuergutschrift oder einer Negativsteuer vergeben werden.

„Die Angestellten in diesen Branchen sind das Rückgrat unserer Gesellschaft und müssen endlich den Lohn und die Anerkennung bekommen, die ihnen zustehen. Mittelfristig müssen die Löhne in diesen Branchen auf mindestens 1.700€ netto steigen“ so Stich weiter.

Julia Herr, Klimasprecherin der SPÖ und Abgeordnete zum Nationalrat ergänzt: „Sämtliche PolitikerInnen bedankten sich heute im Nationalrat bei den Angestellten in den Lebensmittelgeschäften und im medizinischen Bereich- es braucht jedoch nicht nur dankende Worte sondern Taten! Es wurde ein 38 Mrd. Euro schweres Paket beschlossen, dieses muss auch Beschäftigten ein Hilfspaket sein und die Finanzierung einer Prämie ermöglichen.“

Ein diesbezüglicher Entschließungsantrag der SPÖ wurde in der heutigen Nationalratssitzung eingebracht, jedoch mit den Stimmen von ÖVP, Grünen und NEOS abgelehnt. „Den Beschäftigten helfen wertschätzende Worte nur bedingt, denn davon können sie sich nichts kaufen. Es braucht eine Neubewertung ihrer Arbeit und konkrete Verbesserung ihrer Arbeits- und Einkommensverhältnisse.“, hält Herr fest.

„Wir kämpfen weiter für ein finanzielles Danke. Denn genau diese Beschäftigten sichern uns weiterhin die Versorgung mit Lebensmittel oder Hilfe im Krankheitsfall. Diese Arbeit gehört ausreichend gewürdigt. Jetzt in der Krise, aber auch mittelfristig mit fairen Löhnen. Wer unsere Gesellschaft am Leben hält, soll dafür auch Respekt und Anerkennung erfahren.“ so Herr und Stich abschließend und kündigen den Start einer Petition zu dieser Thematik an.

Die Petition ist unter folgendem Link abrufbar:
[http://chng.it/7LtWRxDQhK] (http://chng.it/7LtWRxDQhK)

Sozialistische Jugend Österreich
Radovan Baloun
SJ-Pressesprecher
+43 664 / 541 70 80
office@sjoe.at
www.sjoe.at

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