Arige SWV-Wien ad Sebastian Kurz: „Herr Bundeskanzler, hören Sie endlich auf, UnternehmerInnen für blöd oder kriminell zu bezeichnen!“

Arige SWV-Wien ad Sebastian Kurz: „Herr Bundeskanzler, hören Sie endlich auf, UnternehmerInnen für blöd oder kriminell zu bezeichnen!“

Hilfen für EPU und KMU kommen immer noch nicht an

Wien (OTS/SWV Wien) – Seit Monaten schlagen sich Selbstständige und UnternehmerInnen mit den diversen Hilfsfonds der Bundesregierung herum. „Im Wochenrhythmus werden Regeln für die finanzielle Unterstützung der Selbstständigen auf Drängen des Sozialdemokratischen Wirtschaftsverbandes Wien und diverser Initiativen aus den Sozialen Medien überarbeitet. Trotzdem erhalten EPU und KMU die notwendigen und oftmals überlebenswichtigen Hilfen nicht.

„Der Kanzler verspricht sonnengottmäßig riesige finanzielle Unterstützung, doch die Realität ist eine andere. Die Wirtschaft ringt ums Überleben während Sebastian Kurz an der Seitenlinie steht und den anstehenden Insolvenzen teilnahmslos zusieht“, zeigt sich SWV-Wien Vize-Präsident Marcus Arige empört.

„Kurz verspricht viel und hält nichts. Stattdessen unterstellt er Selbstständigen und UnternehmerInnen zum wiederholten Mal entweder schwarz zu arbeiten, kriminell oder zu blöd zu sein.“ bezieht sich Marcus Arige auf das gestrige Sommergespräch von Puls24, indem Bundeskanzler Sebastian Kurz zu Gast war.

Es muss endlich Schluss sein mit dieser Geringschätzung der Selbstständigen! Das Problem ist definitiv die Türkis-Grüne Bundesregierung. Sie können es einfach nicht. Kurz kann das nicht länger leugnen, so ahnungslos kann man doch nicht sein!“, ärgert sich Arige über die Zustände bei den Abwicklungen bei Härtefallfonds und Fixkostenzuschuss.

Zehntausende Selbstständige erhalten oftmals nur den Minimalbetrag von 500 Euro an Unterstützung. „Der Fixkostenzuschuss ist der nächste Rohrkrepierer der Bundesregierung und geht vollkommen an den Bedürfnissen der Unternehmen vorbei“, kritisiert Marcus Arige, SWV-Wien Vize-Präsident.

Wer den eigenwilligen Beträgen auf den Grund gehen will, stößt auf eine Mauer des Schweigens, sowohl WKÖ wie auch Finanzministerium verweigern den Betroffenen Berechnungsauskünfte. Wie Recherchen des Sozialdemokratischen Wirtschaftsverbandes Wien zeigen, scheint es einen gravierenden Rechenfehler im Finanzministerium zu geben, der zu einer unmöglich hohen Umsatzrentabilität führt. Darum bekommen Tausende AntragstellerInnen nur den Minimal-Betrag von 500 Euro ausbezahlt.

„Um für Aufklärung zu sorgen, bitten wir alle Selbstständigen um ihre Mithilfe: mit einer Mail an die WKÖ kann die Berechnungsauskunft angefordert werden“, erklärt Arige. Bestehen Sie auf ihr Recht und unterstützen Sie uns bei der Aufklärung dieses Skandals. Senden Sie uns ihre Berechnungsauskunft mit den geschwärzten persönlichen Daten an: [office@swv.org] (mailto:office@swv.org)“, schließt Arige mit einem Appell an die KollegInnen.

Sozialdemokratischer Wirtschaftsverband Wien
Julia Greiner
Presse & Kommunikation
+43 (1) 525 45-34
julia.greiner@swv.org
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