FP-Mahdalik/Schütz: FPÖ-Resolution gegen Monsterbau am Angoraweg von Rot-Grün und NEOS abgelehnt

FP-Mahdalik/Schütz: FPÖ-Resolution gegen Monsterbau am Angoraweg von Rot-Grün und NEOS abgelehnt

SPÖ und Grüne übergehen Anraineranliegen und sind weiter Politik im Interesse von Bauträgern

Wien (OTS) – Die im Flächenwidmungsplan 7292 im Lobauvorland an der Alten Naufahrt zeigt exemplarisch jene Probleme für Anrainer und Natur auf, die durch die exzessive Ausnutzung der Bauklasse 1 in gewachsenen Siedlungsgebieten auftreten. So soll am nur 350 Meter vom Nationalpark Donau-Auen gelegenen Angoraweg ein 14 Meter hohes Riesenprojekt mit bis zu 14 Wohnungen entstehen. „Dieses Monsterprojekt steht im krassen Widerspruch zum durch Einfamilienhäuser geprägten Ortsbild und würde die Lebensqualität der Nachbarn massiv verschlechtern. Es gibt auch noch immer keine definitiven Aussagen über die endgültigen Ausmaße der Balkone und raumbildenden Aufbauten“, kritisiert FPÖ-Klubobmann Toni Mahdalik.

„Die engagierten Anrainer haben 650 Unterschriften gegen die Ausmaße des geplanten Projekts gesammelt, gleichzeitig jedoch immer wieder deutlich zum Ausdruck gebracht, dass sie selbstverständlich nichts gegen Neubauten einzuwenden haben, so sie sich punkto Höhe und Volumen in Landschaft und Ortsbild integrieren“, erklärt die Donaustädter FPÖ-LAbg. Angela Schütz. Die FPÖ hat daher in der Gemeinderatssitzung am 24. September beantragt, dass bei Erstellung künftiger Flächenwidmungspläne das Ortsbild der umliegenden Siedlungsgebiet berücksichtigt und angeführtes Projekt am Angoraweg in seinen geplanten Dimensionen verhindert wird. Dieser Antrag wurde leider mit den Stimmen von Rot-Grün und den NEOS abgelehnt.

„Dieses Vorgehen ist umso erstaunlicher und auch wirklich ärgerlich, da eine dahingehende FPÖ-Resolution der der Donaustädter Bezirksvertretung einstimmig (!) angenommen wurde. Warum der SPÖ-Klubobmann im Rathaus, der Donaustädter Joe Taucher, dem SPÖ-Bezirksvorsteher Nevrivy & Genossen in den Rücken fällt, ist nicht bekannt. Eventuell verfügt der Bauträger über gute Beziehungen in der roten Reichshälfte. Das Eintreten der NEOS für den Monsterbau verwundert angesichts ihres Hauptgönners nicht wirklich“, meint Mahdalik und kündigt an, dass die FPÖ die Anrainer weiter im Kampf für Natur, Ortsbild und Lebensqualität unterstützen wird.

FPÖ Wien
Andreas Hufnagl
Pressereferent
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