Zum Schutz von Natur und Baukultur: Mehr wirtschaftliche Anreize

Zum Schutz von Natur und Baukultur: Mehr wirtschaftliche Anreize

Initiative Wirtschaftsstandort OÖ (IWS) fordert Erhaltung des baukulturellen Erbes

Linz (OTS) – Mehr marktwirtschaftliche Anreize zum Bremsen des Bodenfraßes, zur Nutzung von Leerständen und zur Erhaltung des baukulturellen Erbes forderte heute die Initiative Wirtschaftsstandort OÖ (IWS). „Solange die Schaffung von Nutzraum auf der grünen Wiese wesentlich billiger ist als in den bestehenden historischen Altbauten, wird die rasante Bodenversiegelung mit allen negativen Folgen für Klima, Landschaft, Wasserhaushalt und Natur fortgesetzt“, stellte IWS-GF Gottfried Kneifel fest.

Die Bodenversiegelung schreitet in Österreich wesentlich dynamischer voran als das Bevölkerungswachstum. Die Renovierung und Weiternutzung von alten Bausubstanzen wäre nicht nur eine konkrete Maßnahme gegen die Bodenversiegelung, sondern auch eine gezielte Maßnahme zur Schaffung lohnintensiver Arbeitsplätze, für die bessere Nutzung schon bestehender Infrastruktur, wie Straßen, Wasser-, Kanal und Elektronik sowie ein großer Schritt zur Belebung von gewachsenen Orts-, Dorf-, und Stadtkernen.

Eine IWS-Studie fordert dazu die Abschaffung der Liebhaberei-Verordnung, Investitionsförderungen und Kreditgarantie für Restaurierungsprogramme, eine Sonderausgaben-Regelung für Eigentümer, die in Altbauten investieren sowie die Abschaffung der Grundsteuer, wenn ein Bauwerk im öffentlichen Interesse weiter erhalten bleiben soll.

Initiative Wirtschaftsstandort OÖ
Prof. Gottfried Kneifel
IWS-Geschäftsführer
0664/4432858
www.iwsooe.at

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