Grüne/Koza zu Pensionen: „Wichtiger Schritt gegen Altersarmut bei Frauen gesetzt!“

Grüne/Koza zu Pensionen: „Wichtiger Schritt gegen Altersarmut bei Frauen gesetzt!“

Ausgleichszulage auf 1.000 Euro erhöht – niedrige Pensionen steigen über Inflationsrate

Wien (OTS) – „Mit der Anhebung der ‚Mindestpension‘ – der Ausgleichszulage – auf 1.000 Euro wurde mitten in der schwersten Wirtschaftskrise der Nachkriegszeit ein wichtiger Schritt zur Bekämpfung der Altersarmut gesetzt. Ein starkes Zeichen für soziale Gerechtigkeit,“ freut sich Markus Koza, Sprecher für Arbeit und Soziales über den Pensionsabschluss. Niedrige Pensionen bis 1.000 Euro steigen um 3,5 %, bis 1.400 Euro fällt die Steigerung linear auf 1,5 % ab, ab 2.333 Euro wird die Erhöhung mit einem Fixbetrag von 35 Euro gedeckelt. Die Erhöhung der Ausgleichszulage bringt ‚Mindestpensionsbezieher*innen‘ zusätzlich über 440 Euro pro Jahr.

Die Pensionserhöhungen im unteren Bereich kommen insbesondere Frauen zugute. Alleine von der Anhebung der Ausgleichszulage auf 1.000 Euro profitieren rund 200.000 Pensionist*innen – davon über zwei Drittel Frauen. „Die Bekämpfung von Altersarmut bei Frauen war und ist uns Grünen ein besonderes Anliegen. Heute wurde ein entscheidender Schritt dazu getan,“ so Koza, der gleichzeitig grüne Forderungen nach einer Aufwertung ‚typischer‘ Frauenberufe, nach Einkommenstransparenz und einer gerechten Verteilung bezahlter und unbezahlter Arbeit zwischen Männern und Frauen bekräftigt, um Frauenpensionen nachhaltig zu erhöhen. Denn: „Die Gründe für niedrige Frauenpensionen liegen in Benachteiligungen von Frauen in der Arbeitswelt. Die Problemlagen – niedrige Einkommen aufgrund Teilzeit und Lohndiskriminierung – sind seit Jahrzehnten bekannt, es braucht endlich Lösungen.“

Koza abschließend: „Die überproportionale Erhöhung der niedrigen Pensionen bringt mehr Verteilungsgerechtigkeit ins Pensionssystem und ist auch wirtschaftspolitisch richtig, weil die Erhöhung niedriger Einkommen Nachfrage stärkt und so Beschäftigung und Einkommen sichert. Von Armutsbekämpfung profitiert die Gesellschaft gleich mehrfach.“

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