Krankenhäuser raten zu „Gutsein“ als ergänzende Gesundheitsvorsorge

Krankenhäuser raten zu „Gutsein“ als ergänzende Gesundheitsvorsorge

„Aspekt, der besonders in Zeiten wie diesen helfen kann“

Wien (OTS) – Die Kärntner Landeskrankenhäuser ergreifen über ihren Dachverband KABEG eine ungewöhnliche Initiative. Sie bieten ein Webinar zur ergänzenden körperlichen und seelischen Gesundheitsvorsorge in Corona-Zeiten an, in dem sie Freundlichkeit im Alltag, Mitgefühl, gute Taten und ganz allgemein „Gutsein“ empfehlen. Zahlreiche in den vergangenen Jahren durchgeführte medizinische Studien belegen, dass es einen starken Zusammenhang zwischen Altruismus und seelischer sowie körperlicher Gesundheit gibt, lautet die Botschaft. Einen gesunden Lebensstil oder gar die dringend erforderliche Einhaltung der Corona-Regeln könne das zwar nicht ersetzen, aber besonders in Zeiten wie diesen ist es ein Aspekt der Gesundheitsvorsorge, der hilfreich sein kann.

Webinar-Angebot „Die neue Wissenschaft des Wohlbefindens“

Initiator ist Prim. Univ.-Prof. Dr. Rudolf Likar vom größten Kärntner Krankenhaus, dem Landesklinikum Klagenfurt, der dort unter anderem als Corona-Intensiv-Koordinator wirkt. Entwickelt hat das Webinar mit dem Titel „Die neue Wissenschaft des Wohlbefindens“ der Arzt und Wissenschaftler Prof. DDr. Johannes Huber auf Basis seines Buches „Das Gesetz des Ausgleichs – Warum wir besser gute Menschen sind“. Das Webinar ist kostenlos und findet am 26. Oktober live um 19 Uhr statt. Eine Anmeldung für das Webinar ist unter [www.campus-a.at]
(https://campus-a.at/johannes_huber) möglich und steht danach auf der
gleichen Seite zum ebenfalls kostenlosen Download zur Verfügung. Realisiert wird das Webinar in Kooperation mit der Privatwirtschaft, sodass die KABEG keine Mittel dafür aufwenden muss.

Amerikanisches Vorbild

Zuletzt hat eine ähnliche Initiative der Universität Yale für Aufsehen gesorgt, als die Kognitionswissenschaftlerin und Professorin Laurie Santos für ihre Studenten ein vergleichbares Webinar entwickelte und Altruismus, Empathie und Solidarität als Mittel gegen Depressionen und Angstzustände empfahl. „Gut zu sein in einem tieferen Sinn stärkt das Immunsystem, was gerade jetzt wichtig ist, senkt den Spiegel der Stresshormone im Blut, was Entzündungsreaktionen und damit vielen Zivilisationskrankheiten vorbeugt, schützt und stärkt das Herzkreislauf- sowie das Immunsystem und verbessert den Schlaf durch die damit verbundenen Ausschüttungen des Hormons Dopamin“, sagt Huber, der in seinem Buch einen auf diesen Erkenntnissen basierenden neuen Lebensstil präsentiert.

Anleitung zur Impulskontrolle

Das Webinar „Die neue Wissenschaft des Wohlbefindens“ beantwortet die Frage, was gut sein eigentlich bedeutet und bietet einfache Möglichkeiten an, ein guter Mensch im tieferen Sinne zu werden. Im Kern geht es dabei um Impulskontrolle. So etwa zeigen Likar und Huber anhand des 2013 entdeckten Glymphatischen Systems, das zelluläre Abfallstoffe aus dem Zentralnervensystem entsorgt, warum es biologisch Sinn macht, wichtige Entscheidungen zu überschlafen, warum das Aussprechen unangenehmer Dinge das Gehirn auch biologisch entgiftet und warum der Aufenthalt in der Natur dabei helfen kann, archaische Emotionen wie Angst oder Rache zu kontrollieren und ein besserer und damit zufriedenerer und gesünderer Mensch zu werden.

Sebastian Maurer
+43 676 308 52 85
sebastian.maurer@pr-a.at

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