FPÖ – Hofer zum Internationalen Tag der Pflege: Pflegeberufe müssen jetzt aufgewertet werden

FPÖ – Hofer zum Internationalen Tag der Pflege: Pflegeberufe müssen jetzt aufgewertet werden

Überlastung, zu geringe Bezahlung und Personalnot sind nicht zu übersehen

Wien (OTS) – Während die Regierenden unseres Landes weiterhin mit lähmenden und für die Bevölkerung zum Teil verstörenden internen Problemen zu kämpfen haben, ist ein weiteres Jahr vergangen, in dem unsere Pflegekräfte mit Versprechungen hingehalten und letztendlich wieder schwer enttäuscht wurden. Dabei werden nicht nur Menschen in Pflegeberufen im Stich gelassen, es wird auch den Pflegebedürftigen jedwede Wertschätzung verwehrt. Eine Pandemie und drei Gesundheitsminister später, hat sich an der prekären Situation in unseren Pflege- und Altenheimen kaum etwas verbessert. Im Gegenteil, unser Pflegepersonal ist am Ende ihrer Kräfte angelangt. Überlastung, eine zu geringe Bezahlung für schwere Tätigkeiten und Personalnot sind evident.

Bis 2030 werden bis zu 100.000 Pflege- und Betreuungskräfte fehlen, wenn nicht endlich die richtigen Schritte gesetzt werden. „Es ist höchste Zeit, den Pflegeberuf aufzuwerten. Ein wichtiger Schritt in der Pflegereform betrifft die Entlohnung von Pflegekräften bereits in der Ausbildung, so wie es bei Polizeischülern ganz selbstverständlich der Fall ist. Im ersten Jahr sollen sie 1.800 Euro und im zweiten Ausbildungsjahr 2.200 Euro erhalten. Ein höheres Gehalt ist aber auch später in der Berufspraxis überfällig“, betont Norbert Hofer.

Der neue Gesundheitsminister Johannes Rauch hat angekündigt, noch vor dem Sommer eine Pflegereform vorzulegen. Norbert Hofer hofft sehr, dass die Reform unter Einbindung von Betroffenen entstehe. Die wichtigste Maßnahme aus FPÖ-Sicht: Erhöhung des Pflegegeldes bei Betreuung und Pflege daheim um 50 Prozent ab der Pflegestufe 3. „Die finanzielle Besserstellung der Pflege daheim macht eine professionelle Betreuung in vielen Fällen überhaupt erst möglich, und die Menschen müssen ihre gewohnte Umgebung nicht verlassen. Gleichzeitig wird auch die öffentliche Hand deutlich weniger belastet. Stationäre Pflege ist auch nach einer Erhöhung des Pflegegeldes für Betreuung daheim wesentlich kostenintensiver.“

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