FPÖ – Brückl: Polascheks Plan für den Herbst sieht anscheinend auch Schulschließungen vor!

FPÖ – Brückl: Polascheks Plan für den Herbst sieht anscheinend auch Schulschließungen vor!

Flächendeckend die Schulklassen bis zum kommenden Herbst mit Raumluftreinigern auszustatten, scheint für den ÖVP-Minister kein Thema zu sein!

Wien (OTS) – „Nach einer relativ kurzen Verschnaufpause von nur wenigen Wochen für Schüler, Lehrer und Eltern fasst diese schwarz-grüne Regierung schon wieder Corona-Zwangsmaßnahmen an den österreichischen Schulen ins Auge. Nicht anders kann man nämlich den aktuellen Gesetzesentwurf von ÖVP und Grünen interpretieren, der im nächsten Unterrichtsausschuss beschlossen werden soll. Demnach sollen ‚die Möglichkeiten für Maßnahmen zur Vermeidung der Ausbreitung der COVID-19-Pandemie bis zum Ende des Schuljahres 2022/23 verlängert werden‘, wie es wortwörtlich in diesem Entwurf heißt. „Ist das nun der großartige Plan für den Herbst ‚in bzw. für alle Varianten‘, den ÖVP-Bildungsminister Polaschek Anfang Mai in einem ‚Krone‘-Interview angekündigt hat? Für eine lapidare Verlängerung dieser Maßnahmen hätte es aber das Mitwirken vom Minister wohl nicht bedurft – für diese matte Leistung bekommt Polaschek ein glattes ‚Nicht Genügend‘ ins Zeugnis“, sagte heute FPÖ-Bildungssprecher NAbg. Hermann Brückl.

„Dass Schulschließungen schon im Herbst ein großes Thema werden könnten, belegen auch Aussagen von Polaschek bei einem Hintergrundgespräch des Klubs der Bildungs- und Wissenschaftsjournalisten am letzten Dienstag. Dort betonte der Minister, „dass es sein Ziel ist, die Schulen so lange es nur irgend möglich ist, offen zu halten, aber wir müssen schauen, was zu tun ist, wenn es zu Lockdown-Szenarien kommt. Wann diese Strategie präsentiert wird und wie diese nun wirklich aussieht, wollte Polaschek auch auf Nachfrage in der gestrigen ‚ZiB2‘ nicht beantworten“, so Brückl und weiter: „Dieser ‚Polaschek-Plan‘ heißt somit eigentlich nichts anderes als Schulschließungen, Distance Learning, Maskenzwang sowie Tests. Eine solche Vorgangsweise bringt aber weitere Bildungsrückstände, Bildungsverluste sowie Ausbildungsdefizite mit sich. Damit sind wir von einer dauerhaften Planbarkeit und Sicherheit im Schulalltag meilenweit entfernt, aber gerade diese würden Lehrer, Schüler und auch Eltern dringend benötigen.“

„Seit eineinhalb Jahren fordere ich die Installierung von Raumluftreinigern in Österreichs Schulklassen, aber weder Minister Faßmann noch Minister Polaschek haben diese Forderung aufgenommen und einen konkreten Umsetzungsplan vorgelegt. Nachdem in letzter Zeit auch einige Experten von der MedUni Wien für Schulen Luftreinigungsgeräte fordern, stellt sich nun schon die legitime Frage, was denn der ÖVP-Bildungsminister eigentlich wirklich macht, außer Schulschließungen anzustreben? Flächendeckend die Schulklassen bis zum kommenden Herbst mit Raumluftreinigern auszustatten, um damit Schulschließungen vermeiden zu können, dürfte aber nicht in seinem Mitteilungsheft stehen“, kritisierte Brückl.

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