SPÖ-Becher: „Vorsorge-Spekulationswohngen gehören auf das Abstellgleis“

SPÖ-Becher: „Vorsorge-Spekulationswohngen gehören auf das Abstellgleis“

SPÖ-Wohnbausprecherin fordert „Aktion scharf“ gegen Wohnbauspekulanten

Wien (OTS/SK) – Mit vollmundigen Versprechungen locken Bauträger seit Jahren Kleinanleger in das vermeintliche „Beton-Gold“ kleiner Wohnungen, die ohne vernünftige Gemeinschaftsanlagen wenig zum qualitätsvollen Wohnen in der Stadt beitragen. SPÖ-Wohnbausprecherin Ruth Becher: „Diese Anlageobjekte blockieren Baugrund und Baukapazitäten, die dem geförderten Wohnbau fehlen. Das Märchen von der kreditfinanzierten Wohnung, die ein anderer über die Miete abstottert, geht ohnehin immer seltener auf.“ ****

Da sich wegen der hohen Inflation und dem damit einhergehenden Kaufkraftverlust die Gewinnperspektiven dieser Wohnungen eintrüben, wirbt die Branche immer aggressiver um Kunden. Becher: „Das, obwohl teils geförderte Wohnbauprojekte wegen Material- und Kapazitätsengpässen aufgeschoben werden müssen. Aber es sind die Vorsorge-Spekulationswohnungen, die auf das Abstellgleis gehören!“

Als Maßnahmen gegen die Fehlallokation von Ressourcen in diesem spekulativen Bereich fordert Becher eine „Aktion scharf“ der Finanzämter. Becher: „Es muss überprüft werden, ob hier nicht in vielen Fällen Liebhaberei vorliegt, weil diese Spekulationswohnungen akuten Leerstand aufweisen!“ In diesem Fall würde die steuerliche Abschreibbarkeit der Aufwendungen für diese Objekte wegfallen. „Der Steuerzahler müsste dann nicht mehr die Spekulation mit Wohnraum unterstützen“, fordert Becher ein. (Schluss) sd/bj

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