Radon-Netzwerk: Austausch für mehr Radonsicherheit

Radon-Netzwerk: Austausch für mehr Radonsicherheit

2. Treffen des österreichischen Radon-Netzwerks in Klagenfurt am 6. und 7. Oktober

Stakeholder, Behörden, Firmen und interessierte Bürger:innen kommen am 6. und 7. Oktober in Klagenfurt bereits zum zweiten Mal beim Treffen des Radon-Netzwerks Österreich zusammen: Das im Auftrag des Klimaschutzministeriums (BMK) initiierte Netzwerk ist sowohl Anlaufstelle für Beratung als auch eine unbürokratische Kommunikations- und Kooperationsplattform rund um das Thema Radon.

Beim Netzwerk-Treffen berichten u. a. Baufachleute über Erfolge, aber auch Schwierigkeiten bei den Themen Radonsanierung und Radonvorsorgemaßnahmen bei Neubauten. Wie eine praktische Umsetzung gelingen kann, wird bei einer Fachexkursion in einem Klagenfurter Schulgebäude gezeigt, in dem in den vergangenen Jahren erfolgreich Radonsanierungsmaßnahmen umgesetzt wurden. Das Treffen dient aber auch dem Erfahrungsaustausch der Strahlenschutzbehörden zum Vollzug der Radonschutzverordnung und ermöglicht offene Diskussionen mit Vertreter:innen des Klimaschutzministeriums und der Fachstelle für Radon der AGES.

„Radonschutz ist Gesundheitsschutz – deshalb braucht es eine offene Diskussion und eine breite Information zu diesem Thema. Wir haben in den letzten beiden Jahren viele wichtige Schritte gesetzt. Darüber wollen wir nun im Radon-Netzwerk sprechen. Ich möchte mich bei allen Teilnehmer:innen und Organisator:innen für ihren Einsatz bedanken und wünsche ihnen einen spannenden Austausch“, sagt Klimaschutzministerin Leonore Gewessler.

Mit dem 2020 in Kraft getretenen Strahlenschutzgesetz sowie der Radonschutzverordnung werden erstmalig in Österreich Radonschutzgebiete ausgewiesen. Für alle Arbeitsplätze im Erd- und Untergeschoss besteht in den betroffenen Gemeinden nun eine Verpflichtung zur Durchführung einer Radonmessung. Die Radonschutzgebiete können auf der interaktiven Radonkarte der Fachstelle für Radon einfach gefunden werden.

Aber auch abseits gesetzlicher Vorgaben besteht die Möglichkeit zur Überprüfung des Radonrisikos: Da die tatsächliche Radonkonzentration in einem Gebäude nur über eine Messung ermittelt werden kann, ermöglicht das BMK eine kostenlose Radonmessung mit zwei Radondetektoren in Privathaushalten. Für diese Messungen wird vom BMK zwei Mal pro Jahr ein Kontingent von Radondetektoren zur Verfügung gestellt. Die Registrierung für die nächste kostenlose Radonmessung im Dezember 2022 erfolgt bei der Fachstelle für Radon.

AGES – Österreichische Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit GmbH
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