Sima/Ebert: Blühende Zukunft der Altgasse nimmt Gestalt an

Sima/Ebert: Blühende Zukunft der Altgasse nimmt Gestalt an

Begegnungszone mit 19 Bäumen und 18 Grünflächen machen historische Gasse zum lebendigen Grätzlzentrum – 1. Abschnitt weitgehend fertig

Voll im Zeitplan liegt die Neugestaltung der Altgasse! Seit Oktober wird in Hietzings ältester Gasse an einer klimafitten Zukunft gearbeitet. Im ersten Bauabschnitt – ausgehend von der Kreuzung mit der Maxingstraße – wird die Verwandlung schon sichtbar. Der graue Asphalt weicht neuen Grünflächen und einer barrierefreien Pflasterung, die dem Grätzl ein charmantes und lebenswertes Altstadt-Flair verleihen. Insgesamt werden künftig 19 neue Bäume und ein von Linden gesäumter Brunner für Schatten und Erfrischung in der Altgasse sorgen. Planungsstadträtin Ulli Sima und Nikolaus Ebert, Bezirksvorsteher von Hietzing machten sich vor Ort ein Bild von den Fortschritten der Neugestaltung.

„Die klimafitte Verwandlung der Altgasse läuft auf Hochtouren und ist ein tolles Beispiel für die Nachnutzung von neugewonnen Flächen im Zuge der Parkpickerl-Erweiterung. Parkende Autos weichen hier Begrünung, Entsiegelung und jeder Menge zusätzlicher Lebensqualität!“, so Planungsstadträtin Ulli Sima.

“Es freut mich, dass wir den ersten Abschnitt der von allen Bezirksparteien unterstützten Neugestaltung der Altgasse im Zentrum Hietzings zeitgerecht fertigstellen konnten, um die Belastungen für die Wirtschaftstreibenden und Anrainer*innen so gering wie möglich zu halten. Dem Flanieren, Einkaufen und sich über die Weihnachtszeit in der Altgasse aufzuhalten steht nichts im Wege. Im Frühjahr werden die Arbeiten fortgesetzt und ich bin zuversichtlich, dass die hohe Aufenthaltsqualität für die Bevölkerung nach der Fertigstellung nachhaltige Verbesserungen bringt!”, bedankt sich Bezirksvorsteher Nikolaus Ebert bei den ausführenden Firmen, Magistratsdienststellen und Anrainer*innen.

 KLIMAFITTE VERWANDLUNG FÜR MEHR LEBENSQUALITÄT

 Die Altgasse gilt als älteste Gasse Hietzings und verbindet in zentraler Lage des Bezirks die Maxingstraße mit der Lainzer Straße. Sie ist geprägt von einer fast durchgängig geschlossenen Fassade, gut frequentierten Erdgeschossgeschäften sowie zahlreichen Ordinationen. Bäume und Grünflächen waren bisher Mangelware und die Gehsteige an den meisten Stellen schmal, die Oberfläche weitgehend verparkt. Mit der Umgestaltung und der Schaffung einer niveaugleich gepflasterten Begegnungszone lädt die Altgasse schon bald zum Flanieren und Verweilen ein. Auch der beliebte samstägliche Bauernmarkt profitiert von der Aufwertung, auf die Besucher*innen wartet nach der Neugestaltung ein Einkaufserlebnis in einem klimafitten Umfeld.

 ERSTE BAUPHASE WEITGEHEND ABGESCHLOSSEN

Im Oktober dieses Jahres haben die Bauarbeiten im ersten Abschnitt zwischen Maxingstraße und Altgasse Höhe Hausnummer 3 gestartet. Hier lässt sich jetzt schon erahnen, wie die Gasse mit den neuen Grünflächen und der hochwertigen Pflasterung mit Granitsteinen in Zukunft aussehen wird. In der gesamten Altgasse wird die Straßenoberfläche niveaugleich ausgeführt. Die starre Trennung von Fahrbahn und Gehbereichen wird damit aufgebrochen und dadurch viel Platz zum Schaufensterbummeln geschaffen sowie ein hoher Grad an Barrierefreiheit gewährleistet. Durch die Verordnung als Begegnungszone können alle Verkehrsteilnehmer*innen die Straße gleichberechtigt nutzen.

 WÜNSCHE DER BÜRGER*INNEN WERDEN WAHR

 Der Umgestaltung vorausgegangen ist ein breit angelegter Bürger*innenbeteiligungsprozess mit Anrainer*innen und Gewerbetreibenden. Viele der Wünsche und Anregungen konnten in das Gestaltungskonzept eingearbeitet werden. In Zukunft wird es viel Platz, Komfort und ein großes Plus an Sicherheit für Fußgänger*innen geben. Dabei wird neben der Verkehrsberuhigung auch großer Wert auf Beschattung, Kühlung und Entsiegelung gelegt, um die Straße bestmöglich an das wärmer werdende Klima anzupassen. Zusätzlich zu 19 neuen Bäumen, finden in der historischen Gasse auch 18 Grünbeete, 15 Hochstammsträucher und zwei Trinkbrunnen Platz. Darüber hinaus werden 15 neue Sitzgelegenheiten errichtet, die größtenteils als schattige Plätzchen zum Verweilen unmittelbar unter den neuen Bäumen angeordnet sind.

In der Mitte des Platzbereichs, der bisher hauptsächlich Parkplatz und Kreisverkehr war, wird ein von zwei Linden gesäumter Brunnen errichtet. Durch ausreichend Platz, eine ansprechende Oberflächengestaltung und die Verkehrsberuhigung sind gute Voraussetzungen für ein lebendiges und vielfältig genutztes Grätzlzentrum geschaffen. Unterschiedliche Veranstaltungen sowie ein wöchentlicher Bauernmarkt können hier stattfinden.

 WENIGER VERKEHR, MEHR FREIRAUM

 Mit dem neuen Verkehrskonzept wird die Nutzung der Altgasse als Durchzugsstrecke reduziert. Die Einfahrt von der Maxingstraße in die Altgasse wird nach der Umgestaltung nicht mehr möglich sein, da die Einbahn in der Altgasse zwischen Fasholdgasse und Maxingstraße umgedreht wird. Der westliche Ast der Altgasse wird zur Einbahn in Richtung Lainzer Straße. Das Radfahren in beide Richtungen wird in der gesamten Altgasse erlaubt sein und zusätzliche Fahrradabstellanlagen ergänzen das Angebot für klimafreundliche Mobilität. Der durch das neue Verkehrskonzept gewonnene Freiraum soll Orte für gesellige Begegnung schaffen und das Zentrum Hietzings mit einer kühlen und begrünten Wohlfühloase bereichern.

rk-Fotoservice: www.wien.gv.at/presse/bilder

Rückfrage:
Can Güven
Mediensprecher Strin Ulli Sima
Can-paul.gueven@wien.gv.at
0676811881350

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