FPÖ – Lausch: „Justizministerin Zadic ‚versenkt‘ 1,5 Millionen Euro Steuergeld in wirkungsloser Werbekampagne!“

FPÖ – Lausch: „Justizministerin Zadic ‚versenkt‘ 1,5 Millionen Euro Steuergeld in wirkungsloser Werbekampagne!“

Laut aktueller Anfragebeantwortung brachte „Berufe für Berufene“-Kampagne kaum neue Bewerber für Justizbereich, dafür profitierte grünnahe Werbeagentur

„Anstatt effektive Maßnahmen gegen den Personalmangel in der Justiz zu setzen, wirft die grüne Justizministerin Zadic sagenhafte 1,5 Millionen Euro Steuergeld für eine wirkungslose Werbekampagne regelrecht zum Fenster hinaus – das ist ein Skandal!“, übte heute der freiheitliche Nationalratsabgeordnete Christian Lausch scharfe Kritik. Grund dafür ist eine aktuelle Anfragebeantwortung durch die Justizministerin, aus der hervorgeht, dass die vor allem aus Kurzvideos bestehende Informations- und Werbekampagne „Berufe für Berufene“, die zwischen 1. Jänner und 31. März 2024 lief, fast 1,5 Millionen Euro gekostet und laut einer ersten Evaluierung aber nur einen Bewerberzuwachs von 7,35 Prozent gebracht hat.

Als „Gipfel der Dreistigkeit“ bezeichnete Lausch den Umstand, dass an die grünnahe Werbeagentur „Jung von Matt“ unter anderem für Kreation, Konzeption, Entwicklung und filmische Umsetzung laut Anfragebeantwortung insgesamt 341.606,81 Euro geflossen seien. „Diese Agentur hat in der Vergangenheit bereits zahlreiche Kampagnen für die Grünen gestaltet und zeichnete auch 2016 für Van der Bellens Bundespräsidenten-Wahlkampf verantwortlich. Es scheint so, als wäre nicht die notwendige Bekämpfung des Personalmangels in der Justiz das Hauptanliegen von Zadic bei dieser Kampagne gewesen, sondern einer grünnahen Agentur auf Steuerzahlerkosten Aufträge zukommen zu lassen. Das ist das traurige grüne Sittenbild!“, so der freiheitliche Nationalratsabgeordnete. Nicht beantwortet hatte Zadic zudem Fragen Lauschs nach einer konkreten Aufschlüsselung von TV- und Radiosendern, in welchen diese Kampagne geschalten wurde, und der dafür angefallenen Kosten: „Womöglich ist ein großer Teil der Einschaltungskosten von 1,1 Millionen Euro in Richtung des ORF mit seiner linksgrünen Schlagseite geflossen und die Justizministerin will sich dazu absichtlich in Schweigen hüllen.“

Überhaupt könne der Personalmangel im Justizbereich nicht durch bloße Werbekampagnen behoben werden, sondern nur durch echte Attraktivierungsmaßnahmen: „Die konsequente personelle Unterbesetzung geht voll und ganz zulasten der Gesundheit, Lebensqualität und Familien der Bediensteten. Bloße Werbekampagnen, die nur zu einem ‚Eldorado‘ für grünnahe Agenturen werden, schaffen hier keine Abhilfe, sondern zeigen nur ein weiteres Mal, dass Justizministerin Zadic eine völlige Fehlbesetzung ist. Einziger Lichtblick ist daher, dass damit ab Herbst Schluss sein wird, wenn die Wähler die Weichen für eine rot-weiß-rote Wende mit einer FPÖ-geführten Bundesregierung und einem Volkskanzler Herbert Kickl stellen werden!“

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