SPÖ-Schroll: Mit „Europe first“ europäische Industrie retten!

SPÖ-Schroll: Mit „Europe first“ europäische Industrie retten!

Fronius-Kündigungswelle hätte es nicht geben müssen

SPÖ-Energiesprecher Alois Schroll zeigt sich heute, Dienstag, entsetzt über die Meldung, dass Fronius, der wichtigste europäische Wechselrichter-Hersteller für Photovoltaikanlagen, 350 Mitarbeiter:innen kündigte. „Das wäre nicht nötig gewesen, würde die ÖVP nicht verbissen an veralteten Technologien festhalten und Ministerin Gewessler die gesetzlichen Möglichkeiten nutzen, die wir ihr gegeben haben. Genau deswegen braucht es eine starke SPÖ-Delegation im Europaparlament und eine SPÖ-geführte Regierung – damit es endlich wieder eine Politik mit Herz und Hirn gibt! Für die Menschen, die jetzt ihre Arbeitsplätze verloren haben und den europäischen Industriestandort!“, zeigt sich Schroll überzeugt. ****

Der Abgeordnete kritisiert, dass Gewessler die Verordnungsermächtigung zur regionalen Wertschöpfung nicht genutzt hat, die die SPÖ in das Erneuerbaren Ausbau Gesetz verhandelt hat. „Damit hätte man gezielt europäische Produktion von PV-Anlagen fördern können. Stattdessen setzen wir uns schutzlos der chinesischen Vormachtstellung in der Solartechnologie aus. Die Mitarbeiter:innen von Fronius werden es der Ministerin danken. Ihnen gilt meine uneingeschränkte Solidarität, für sie müssen schnell Lösungen gefunden werden“, so Schroll. 85 Prozent aller Solarpanele weltweit werden in China produziert. Der EU gehen so enorme Summen Wertschöpfung und eine Menge an Arbeitsplätzen verloren.

Für Schroll ist damit klar: „Diese Regierung ist nur für Fototermine gut. Die Ankündigung zum ‚Made in Europe Bonus‘ aus dem März 2024 ist verpufft, der Regierungsbesuch von Nehammer, Kogler, Gewessler und Kocher am 14. März bei Fronius war ein Marketing-Schmäh.“ (Schluss) sd/lp

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