Elf Verkehrstote in der vergangenen Woche

Elf Verkehrstote in der vergangenen Woche

143 Verkehrstote zwischen 1. Jänner und 7. Juli 2024

In der vergangenen Woche starben drei Motorradlenker, drei Pkw-Lenker, ein Fußgänger, ein Lenker eines Klein-Lkws, ein Mitfahrer in einem Pkw, ein Sattelzuglenker und ein Radfahrer bei zehn Verkehrsunfällen. Zu einem schweren Verkehrsunfall kam es am Freitag, 5. Juli 2024, im Bezirk Ried im Innkreis, Oberösterreich, bei dem eine erwähnte Pkw-Lenkerin und ihre Beifahrerin getötet wurden. Die 82-jähriger Pkw-Lenkerin wollte von einem Güterweg nach links auf eine Landesstraße L einbiegen. Dabei dürfte sie einen von links kommenden, bevorrangten Pkw, übersehen haben. Folglich kam es zum Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge, wodurch die 79-jährige Mitfahrerin der 82-Jährigen so schwer verletzt wurde, dass sie noch an der Unfallstelle verstarb. Die beiden Lenkerinnen wurden mit Verletzungen unbestimmten Grades in die nächsten Krankenhäuser verbracht, wobei jedoch die 82-Jährige ebenso an ihren Verletzungen verstarb. Am Wochenende, zu Beginn der Sommerferien in Kärnten, Oberösterreich, Salzburg, Steiermark, Tirol und Vorarlberg verunglückten acht der elf verstorbenen Verkehrsteilnehmer. 

Vier Personen kamen in der Vorwoche auf Landesstraßen L, drei auf Landesstraßen B und jeweils zwei auf Autobahnen und Gemeindestraßen ums Leben. Drei Verkehrstote mussten in Oberösterreich, je zwei im Burgenland und der Steiermark und jeweils einer in Niederösterreich, Salzburg, Tirol und Vorarlberg beklagt werden. 

Vermutliche Hauptunfallursachen waren in drei Fällen eine nichtangepasste Geschwindigkeit, in zwei Fällen Unachtsamkeit/Ablenkung und in je einem Fall ein mangelnder Sicherheitsabstand und eine Vorrangverletzung. Bei drei Unfällen konnte die Ursache bisher nicht geklärt werden. Vier Verkehrstote waren ausländische Staatsangehörige und zwei tödliche Verkehrsunfälle waren Alleinunfälle.  

Vom 1. Jänner bis 7. Juli 2024 gab es im österreichischen Straßennetz 143 Verkehrstote (vorläufige Zahl). Im Vergleichszeitraum 2023 waren es 192 und 2022 200.

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