UN-Generalsekretär ruft SOZ dazu auf, ihre Macht für den Frieden zu nutzen

UN-Generalsekretär ruft SOZ dazu auf, ihre Macht für den Frieden zu nutzen

Die Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit wurde 2001 von China und Russland gegründet, um Sicherheitsbedenken in Zentralasien und der umliegenden Region zu erörtern.

ASTANA — Als größte regionale Organisation der Welt, hat die Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit (SOZ) sowohl die Macht als auch die Verantwortung, sich für den Frieden einzusetzen. Dies betonte UN-Generalsekretär António Guterres in seiner Ansprache auf der SOZ-Plus-Sitzung am 4. Juli in der kasachischen Hauptstadt.

Die Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit wurde 2001 von China und Russland gegründet, um Sicherheitsbedenken in Zentralasien und der umliegenden Region zu erörtern. Weitere Mitglieder sind der Iran, Indien, Pakistan, Kasachstan, Kirgisistan, Tadschikistan und Usbekistan. Zu den Beobachterstaaten und Dialogpartnern zählen die Türkei, Saudi-Arabien und Ägypten.

Kasachstans Präsident Kassym-Schomart Tokajew begrüßte die Staats- und Regierungschefs und würdigte die SOZ als eine „einzigartige Plattform“, die die Stimmen aller Mitgliedsstaaten berücksichtigt. Im Juli 2023 übernahm Kasachstan den Vorsitz der mittlerweile zehn Mitglieder umfassenden SOZ von Indien. Seither konnten über 150 Veranstaltungen in verschiedenen Bereichen wie Sicherheit, Stabilität und Entwicklung organisiert werden.

Die Grundlagen der Zusammenarbeit wurden um 60 neue Dokumente erweitert, darunter eine Anti-Drogen-Strategie, ein Plan zur Umsetzung der wirtschaftlichen Kooperationsstrategie, ein Umweltschutzabkommen und eine Energiekooperationsstrategie. Außerdem konnte das Spektrum der internationalen Partnerorganisationen der SOZ erweitert werden. Die Aktivitäten der Sonderarbeitsgruppe für Investitionen wurden wieder aufgenommen, und der Übergang zur Abwicklung von Geschäften in Landeswährungen hat begonnen.

AUFRUF ZU MULTILATERALISMUS UND FRIEDEN

Der UN-Generalsekretär unterstrich die Notwendigkeit, sich gemeinsam zum Multilateralismus zu bekennen, der von den Vereinten Nationen angeführt wird und sich an den Grundsätzen der UN-Charta, des Völkerrechts und der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte orientiert. „Das zentrale Ziel unseres multilateralen Systems muss Frieden sein – das ist eine Voraussetzung für nachhaltige Entwicklung und die Wahrung der Menschenrechte“, betonte Guterres. Der dringend benötigte humanitäre Waffenstillstand in Gaza müsse den Auftakt für Frieden im gesamten Nahen Osten darstellen. Zudem forderte er ein klares Bekenntnis und einen Fahrplan für eine Zwei-Staaten-Lösung.

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