Bauernbund erfreut: Entlastungen ab 2021

Strasser: Kanzler erkennt Notwendigkeit, bäuerliche Familienbetriebe rasch zu entlasten

Wien (OTS) – „Schauen wir auf die großen Herausforderungen, die auf den Weltmärkten und durch den Klimawandel auf Österreichs Bauernfamilien zukommen, so sind diese Entlastungen die einzig richtige Antwort. Für mich hat sich heute wieder einmal bestätigt, dass unsere Familienbetriebe ein großes Anliegen und auch ein Hoffnungsfeld für Bundeskanzler Sebastian Kurz sind“, ist Bauernbund-Präsident Abg. z. NR DI Georg Strasser mit den angekündigten Maßnahmen sehr zufrieden.

„Die Bundesregierung setzt das um, was sie versprochen hat. Steuerstruktur ändern und Steuern senken, wo es dringend notwendig ist“, sieht der nach seinem Autounfall auf dem Weg der Besserung befindliche Strasser die Regierung auf dem richtigen Weg. Er bringt auch die künftigen Mammutaufgaben für die Landwirtschaft ins Spiel:
„Wir brauchen motivierte und wettbewerbsfähige land- und forstwirtschaftliche Familienbetriebe, um die hohen gesellschaftlichen Anforderungen in der Lebensmittelproduktion, beim Tier- und Naturschutz bis hin zur Bereitstellung von erneuerbarer Energie zu erfüllen. Mit den heute beschlossenen Maßnahmen im Ministerrat bringen wir eine seit mehreren Jahren geforderte und dringend notwendige Entlastung für die Bäuerinnen und Bauern auf Schiene.“

So will die türkis-grüne Bundesregierung bäuerliche Familienbetriebe entlasten: Zur besseren steuerlichen Abfederung der Ertragsschwankungen aufgrund des Klimawandels wird eine Risikoausgleichsmaßnahme eingeführt, die eine Gewinnglättung über drei Jahre ermöglichen wird. Im Bereich der Sozialversicherung ist eine Absenkung des Anrechnungsprozentsatzes beim fiktiven Ausgedinge von 13 auf 10% geplant, die eine spürbare Entlastung für Bauernpensionisten bewirkt. Aktive Landwirte werden durch die Absenkung der Krankenversicherungs-Mindestbeitragsgrundlage auf das Niveau von gewerblichen beziehungsweise ASVG-Versicherten entlastet -eine wichtige Maßnahme innerhalb der neu geschaffenen Sozialversicherung der Selbständigen (SVS). Mit der Erhöhung der Pensionsversicherungs-Beitragsgrundlage für hauptberuflich beschäftigte Kinder bis zum 27. Lebensjahr erfahren mitversicherte Hofübernehmer eine Besserstellung. Die Erhöhung der Buchführungsgrenze auf 700.000 Euro Umsatz bringt eine lange geforderte Verwaltungsvereinfachung für zahlreiche Bauernfamilien.

„Seit Jahren sinkende Nettounternehmensgewinne in der heimischen Land- und Forstwirtschaft brauchen konkrete politische Antworten. Eine dazu heißt Entlastung. Für viele Bauernfamilien sind hier speziell die Sozialversicherungsbeiträge von Bedeutung. Wir möchten den bäuerlichen Familienbetrieben bessere Perspektiven schaffen, vor allem, damit die jungen Hofübernehmerinnen und Hofübernehmer sich für den Fortbestand ihrer Bauernhöfe entscheiden“, stellt Bauernbund-Direktor Mag. Norbert Totschnig fest. Er begrüßt zudem, dass die im Mai 2018 noch unter türkis-blau geplante Steuerreform ohne zeitliche Verzögerung umgesetzt werden kann. (Schluss)

Martina Rieberer, BSc
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