NEOS zu RH-Bericht: Mangelnde Lesekompetenz besorgniserregend – es braucht echte Bildungsreformen

Hoyos/Künsberg Sarre: „Das türkis-grüne Bildungsprogramm beinhaltet völlig veraltete Konzepte – die Regierung muss nachbessern und die Finanzierung sicherstellen.“

Wien (OTS) – Besorgt zeigt sich NEOS-Rechnungshofsprecher Dougas Hoyos zum jüngsten Rechnungshofbericht zur Lesekompetenz von Schülerinnen und Schülern: „Dass schon in der Volksschule eine ganze Reihe von Kindern die Bildungsstandards nicht erreicht und es junge Menschen gibt, die die Mittelschule verlassen, ohne sinnerfassend lesen und schreiben zu können, ist ein Armutszeugnis für unser Bildungssystem. Die Regierung muss diesen Bericht sehr ernst nehmen und die Empfehlungen des Rechnungshofs umsetzen.“

„Leider sehe ich im türkis-grünen Bildungsprogramm keine Ansätze, dieses Problem ernsthaft anzugehen – stattdessen sehr viele völlig veraltete Konzepte“, bedauert NEOS-Bildungssprecherin Martina Künsberg Sarre und verweist dabei etwa auf das Festhalten an Ziffernnoten ab der 2. Klasse Volksschule. „Die Bundesregierung ist auf dem Holzweg, wenn sie glaubt, dass durch Ziffernnoten Kompetenzen von Schülerinnen und Schülern gehoben werden. Das ist genau das Gegenteil von entwicklungspsychologischen Erkenntnissen und ist vor allem eine weitere Benachteiligung für Kinder aus bildungsfernen Schichten. Was es dringend braucht sind moderne Konzepte, die allen Kindern eine gute Bildung ermöglichen, egal wo sie wohnen und welchen familiären Hintergrund sie haben. Die Einführung eines echten Chancenindex für mehr als 100 Schulen wäre ein erster, wichtiger und richtiger Schritt.“

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