Engelberg: Hacker bedient antisemitische Code

Die Wortwahl des Wiener Gesundheitsstadtrats ist völlig unangebracht

Wien (OTS) – Schockiert reagiert Martin Engelberg auf die Aussagen des Wiener Stadtrats Peter Hacker im Zusammenhang ungeklärter rechtlicher Fragen rund um die Nathaniel Rothschild Stiftung. „Wenn Stadtrat Hacker in diesem Zusammenhang davon spricht, dass „da die Gier aus den Augen herausschaue“ ist vollkommen klar, dass diese Aussagen sich nur vordergründig auf Wolfgang Sobotka beziehen und in Wahrheit Assoziationen mit dem Namen der Familie Rothschild wecken sollen. Diese Art der politischen Kommunikation ist zutiefst verstörend“, so Engelberg. Hacker spiele hier zynisch mit rassistischen und antisemitischen Vorurteilen, dies sei zutiefst beschämend, respektlos und unwürdig. „Ich bitte Bürgermeister Ludwig seinen Stadtrat klar zur Ordnung zu rufen.“

Das sozialdemokratische Wien habe sich in den Jahrzehnten nach dem Ende der NS-Zeit bei Restitutionsangelegenheiten nicht mit Ruhm und Anstand bekleckert. „Vielmehr gab es unter anderem sehr fragwürdige Immobiliengeschäfte mit der damals sozialdemokratisch geführten Kultusgemeinde zum Schaden des kläglichen Restes der jüdischen Gemeinde nach der Shoah“, betont Engelberg.

Zudem versuche Hacker eine Auseinandersetzung zwischen den Nachfahren der Familie Rotschild und der Stadt Wien in unangemessener Weise parteipolitisch zu instrumentalisieren. Engelberg: „Ich war der Ansicht, dass über Fragen der Vergangenheitsbewältigung in Österreich längst ein parteiübergreifender Konsens herrscht. Umso betrübter macht es, dass dies offensichtlich nicht so ist“, schließt Engelberg.

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