FSG-Teiber: Wirtschaftskammer und ÖVP verbreiten Lügenmärchen

FSG-Teiber: Wirtschaftskammer und ÖVP verbreiten Lügenmärchen

Peter Lehners Aussagen halten keiner Überprüfung stand

Wien (OTS) – „Die Behauptung, die ehemalige rote Selbstverwaltung sei schuld am Finanzdebakel der ÖGK, ist an Unverfrorenheit nicht zu überbieten. Es handelt sich um ein weiteres Lügenmärchen nach der Patientenmilliarde, die jetzt offenbar von den Patienten selbst bezahlt werden muss“, sagt Barbara Teiber, Fraktionsvorsitzende der SozialdemokratInnen (FSG) in der Österreichischen Gesundheitskasse (ÖGK). ++++

„Die Gebietskrankenkassen haben 1,4 Milliarden Euro an Rücklagen eingebracht und in den letzten zehn Jahren kein einziges Mal negativ bilanziert. Sie sind auch sorgsam mit dem Geld der Versicherten umgegangen. So waren die Ausgaben pro Kopf etwa für ärztliche Hilfe in den Gebietskrankenkassen ein Drittel geringer als in der BVA. Auch die Kosten pro Kopf für Heilbehelfe waren in den Gebietskrankenkassen geringer als in der Beamtenversicherung. Den durch die Fusion entstandenen Milliardenschaden jetzt der roten Selbstverwaltung in den Gebietskrankenkassen anzuhängen, ist schäbig. Diese Aussagen von Dachverbands-Chef Lehner halten keiner Überprüfung stand“, so Teiber.

„Was es jetzt schleunigst braucht ist ein Risikoausgleich, also eine Finanzierung des Budgetlochs aus anderen Versicherungsträgern wie etwa jener der Selbständigen. Außerdem muss die Regierung die Fusionskosten ersetzen, denn die Zwangsfusion haben sich nicht die versicherten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ausgesucht, sondern die ÖVP“, schließt Teiber.

FSG in der ÖGK
Daniel Gürtler
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