NEOS: Ethikunterricht darf kein Kind ausschließen
NEOS: Ethikunterricht darf kein Kind ausschließen
Martina Künsberg Sarre: „Die Leidtragenden dieser Verzögerung sind die Kinder und Jugendlichen, die von einem Ethikunterricht profitieren würden.“
Wien (OTS) – Kein Verständnis hat NEOS-Bildungssprecherin Martina Künsberg Sarre für den verzögerten Start des Ethikunterrichts an Schulen, den die Bundesregierung ursprünglich für Herbst 2020 angekündigt hat, der nun aber erst ein Jahr später stattfinden soll. „Es ist doch ein gewohntes Vorgehen dieser Bundesregierung: Große Ankündigungen, die dann nach hinten verschoben werden“, sagt Künsberg Sarre. „Es ist schade, dass Kinder und Jugendliche wieder ein Jahr länger auf einen Ethikunterricht warten müssen.“
Wenn sich nun der Start schon nach hinten verschiebt, so sollte Bundesminister Faßmann jene Verzögerung zumindest zur Nachjustierung nutzen und eine Lösung finden, die kein Kind ausschließt. „Wir NEOS fordern ein verpflichtendes Schulfach ,Ethik und Religionen‘ für alle Schülerinnen und Schüler, egal, ob und welcher Religionsgemeinschaft sie angehören, und das so früh wie möglich. Konfessioneller Unterricht kann zusätzlich besucht werden. Ein dermaßen wichtiges, die Persönlichkeit stärkendes Fach muss von jedem Kind besucht werden dürfen“, so die NEOS-Bildungssprecherin. „Das Wissen über die verschiedenen Religionen und die Auseinandersetzung mit ethischen Fragen gehören nicht nur zur Allgemeinbildung, es stärkt junge Menschen in ihrer Entscheidungs- und Handlungsfähigkeit und trägt zum gegenseitigen Verständnis in einer pluralistischen Gesellschaft bei.“
Parlamentsklub der NEOS
01 40110-9093
presse@neos.eu
http://neos.eu
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS. www.ots.at
© Copyright APA-OTS Originaltext-Service GmbH und der jeweilige Aussender