Coronavirus – EPUs brauchen endlich Gewissheit, wie viel finanzielle Unterstützung sie bekommen

Coronavirus – EPUs brauchen endlich Gewissheit, wie viel finanzielle Unterstützung sie bekommen

vidaflex-Fuchs: „Gibt es jetzt nicht ausreichend Hilfe, werden uns Folgekosten umso härter treffen“

Wien (OTS) – „Es ist zu begrüßen, dass die Regierung die Wirtschaft mit einem gigantischen Hilfspaket am Laufen halten wird. Leider gibt es aber derzeit noch viele offene Fragen, was vor allem die Unterstützung für die Ein-Personen-Unternehmen betrifft“, so Patrice Fuchs, Vorstandsmitglied der gewerkschaftlichen Initiative für Ein-Personen-Unternehmen (EPUs) vidaflex, vor der heutigen Budgetrede des Finanzministers. Fuchs fordert, dass „Minister Blümel klar darlegen muss, wie die zugesagte 1 Milliarde Euro für EPUs verteilt und was passieren wird, wenn sie aufgebraucht ist!“ Fuchs erwartet sich, dass „nach der Rede kleine Betriebe oder ein Ein-Personen-Unternehmen wissen, ob sie finanzielle Hilfe bekommen, wann das sein wird und wie hoch die Hilfe sein wird“.

Über 340.000 Existenzen stehen am Spiel

Der durchschnittliche Verdienst eines EPUs in Österreich liegt aktuell bei rund 1.200 Euro im Monat. „Wenn die Krisensituation und dadurch die Umsatzausfälle in den kommenden Monaten anhalten, ist es unerlässlich, dass es für die fast 328.000 EPUs in Österreich eine gesicherte Grundversorgung gibt. Hier geht es um Existenzen“, betont Fuchs. Sie warnt davor, dass „der psychische Stress in der Bevölkerung noch deutlich wachsen wird, sollten die Ausgangsbeschränkungen möglicherweise noch bis Sommer dauern. Zumindest muss daher die Existenzfrage geklärt sein!“ Die Gewerkschafterin verweist darauf, dass „sich gerade die Kleinen am schwersten tun, auch nur wenige Tage, geschweige denn Wochen, ohne Umsatz durchzustehen“.

Nur gemeinsam schaffen wir es durch die Krise

Außer Zweifel steht für Fuchs, dass „wenn die Regierung EPUs und kleinere Betriebe jetzt nicht ausreichend finanziell absichert, dass die Folgekosten um ein Vielfaches höher ausfallen werden. Die aktuelle Krise trifft uns alle. Gerade deswegen müssen wir als Gesellschaft zusammenrücken und dürfen niemanden zurücklassen. Nur dann werden wir gestärkt aus dieser Situation hervorgehen!“

Mag. Peter Leinfellner
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