Tiroler NEOS forden Antworten in Sachen Verzögerungen bei der Fertigstellung des Brenner Basistunnels

Tiroler NEOS forden Antworten in Sachen Verzögerungen bei der Fertigstellung des Brenner Basistunnels

NEOS sehen sich durch Rechnungshofbericht bestätigt und fordern transparente Informationspolitik

Innsbruck (OTS) – Die kürzlich veröffentlichte Überprüfung des Rechnungshofes zum größten länderübergreifenden europäischen Bauprojekt, dem Brenner Basistunnel, dass sich der Termin für die Inbetriebnahme von 2028 auf 2030 verschieben könnte, bestätigt die Vermutung der Tiroler NEOS: „Es kann aber nicht sein, dass wir von Seiten der Gesellschaft noch immer nicht wissen, ob die geplante Inbetriebnahme mit Ende 2028 halten wird!“, so NEOS-Landtagsabgeordneter Andreas Leitgeb: „Das Projekt wird zu 100 Prozent von der öffentlichen Hand finanziert – und eben diese Öffentlichkeit hat ein Recht darauf zu erfahren, wie der aktuelle Stand ist.“ Darüber hinaus, so Leitgeb, sei eine Verzögerung im Hinblick auf die Transitproblematik in Tirol inakzeptabel.

Die NEOS haben bereits vor der Veröffentlichung des Berichtes eine Anfrage an Landeshauptmann Günther Platter gerichtet, denn auch sein Vorgehen ist neben der mangelnden Informationspolitik durch die Gesellschaft in der Kritik des pinken Landtagsklubs: „Böse Briefe an die BBT SE zu schreiben ist zu wenig! Wir wollen wissen, ob mittlerweile Antworten vorliegen, nachdem Platter die Vorstände des BBT SE aufgefordert hat, die Fakten auf den Tisch zu legen“, erklärt Andreas Leitgeb.

Damit der intransparenten Vorgehensweise endlich ein Riegel vorgeschoben wird, pochen die NEOS in Tirol zudem auf ein Treffen des österreichischen Vorstands der BBT-Gesellschaft Martin Gradnitzer im Verkehrsausschuss: „Ausschuss-Vorsitzender Jakob Wolf hat uns zugesichert, dass Gradnitzer eingeladen wird. Im Sinne einer transparenten Informationspolitik bei einem 100% durch die öffentliche Hand finanzierten Bauprojekt dieser Größenordnung, gehen wir davon aus, dass sich der Vorstand der BBT den konkreten Fragen zu Zeitplan und Abläufen im Verkehrsausschuss des Tiroler Landtages stellen wird.“

NEOS Tirol Landtagsklub
Edith Reichel
Pressesprecherin
0650/9262999
edith.reichel@tirol.gv.at

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