Strasser zu Budgetdebatte: Österreichs Volkswirtschaft profitiert von mehr Regionalität bei Lebensmitteln
Strasser zu Budgetdebatte: Österreichs Volkswirtschaft profitiert von mehr Regionalität bei Lebensmitteln
Jeder Euro des Landwirtschaftsbudgets ist eine gute Investition in Arbeitsplätze, Versorgungssicherheit und Klimaschutz
Wien (OTS/ÖVP-PK) – Am Mittwoch stand das Budgetkapitel „Landwirtschaft, Regionen, Tourismus“ auf der Tagesordnung der Budgetberatungen im Nationalrat. Bauernbund-Präsident Abg. DI Georg Strasser begrüßt das Programm zum Erhalt und zur Stärkung der bäuerlichen Familienbetriebe. „Jeder Euro des Landwirtschaftsbudgets ist gut investiert. Es ist eine Investition in Arbeitsplätze im ländlichen Raum, in Versorgungssicherheit und Klimaschutz“, so Strasser. Für das Jahr 2020 sind insgesamt 2,67 Milliarden Euro veranschlagt. Ein wesentlicher Bestandteil davon sind EU-Mittel in der Höhe von 1,19 Milliarden Euro.
„Auch Finanzminister Gernot Blümel bestätigt, dass die gesamte österreichische Volkswirtschaft von mehr Regionalität bei Lebensmitteln profitiert. Dadurch könnte die heimische Landwirtschaft flächendeckend einen Aufschwung erleben“, so Strasser. Es gibt zudem drei Argumente, warum mehr Regionalität bei Lebensmitteln rentabel ist und diese das Budget des Staates positiv beeinflussen könnte: Ein Mehr an Regionalität erhöhe das Bruttoinlandsprodukt (BIP), schaffe Arbeitsplätze und wäre ein Beitrag zur Erreichung der Klimaziele, so eine Studie des JKU-Linz und der Gesellschaft für Ang. Wirtschaftsforschung (GAW) im Auftrag der Österreichischen Hagelversicherung. Demnach bedeutet ein Plus von 20 Prozent bei heimischen Lebensmitteln in Summe ein Plus von 46.000 neuen Arbeitsplätzen und 4,6 Milliarden Euro BIP. „Damit könnte der Sektor Land- und Forstwirtschaft langfristig einen erheblichen Beitrag zur budgetären Bewältigung der Krise leisten“, sagt Strasser.
Wertschätzung heißt Wertschöpfung im Land
„Die Krise zeigte uns die Grenzen der Globalisierung deutlich auf. Mit dem Österreich isst Regional-Gipfel hat die Bundesregierung nun ein wichtiges Signal gesetzt. Ein Regional-Bonus, mehr regionale Lebensmittel in der öffentlichen Beschaffung und ein Pakt mit Vertretern des Handels und der Gastronomie müssen jetzt auf Schiene kommen“, fordert Strasser. Konkret ist eine Steuersenkung auf Lebensmittel aus Österreich angedacht. Zudem sollen in öffentlichen Einrichtungen ausschließlich Produkte eingekauft werden, die österreichische Standards etwa bei Tier- und Umweltschutz nicht untergraben. Ein Pakt mit dem Lebensmitteleinzelhandel und der Gastronomie soll außerdem den Absatz von Produkten erhöhen, die von heimischen Bauernfamilien erzeugt wurden.
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