NEOS an Kurz: Mit dem Finger auf andere zu zeigen, ist kein Krisenmanagement

NEOS an Kurz: Mit dem Finger auf andere zu zeigen, ist kein Krisenmanagement

Gamon/Loacker: „Die Regierung muss für einen Gesamtplan sorgen und europäische Verantwortung wahrnehmen statt den Balkan zu bashen.“

Wien (OTS) – Irritiert reagiert NEOS-Europaabgeordnete Claudia Gamon auf die heutigen Aussagen von Bundeskanzler Kurz nach dem Ministerrat. „Der Bundeskanzler zeigt sich wieder einmal von seiner anti-europäischen und populistischen Seite. Er spricht von ‚Einschleppungen aus dem Ausland‘ anstatt sich endlich für eine gemeinsame europäische Containment-Strategie einzusetzen.“ Mit der heutigen Pressekonferenz setze die türkis-grüne Regierung die Politik der Angst fort, so Gamon. „Europa kommt nur mit Zuversicht – nicht mit Angst aus der Krise. Wir brauchen Vertrauen, Optimismus und Planbarkeit. Das Schüren von Angst und nationale Schrebergarten-Politik helfen uns nicht weiter. Die Mitgliedsstaaten sind gefordert, hier mutige und ambitionierte Lösungen zu unterstützen. Europa muss jetzt zusammenstehen. Ich erwarte mir deshalb, dass die türkis-grüne Regierung ihre europäische Verantwortung endlich wahrnimmt“, fordert Gamon.

„Schuld sind immer die anderen“

„Egal, was passiert – für diese Bundesregierung sind immer die anderen schuld“, ärgert sich auch NEOS-Gesundheitssprecher Gerald Loacker. Für ihn sind die Schuldzuweisungen an den Westbalkan „haltlos und nicht durch Infektionsketten belegbar. Kurz und Anschober müssen jetzt endlich dafür sorgen, dass es in Österreich einen Gesamtplan gibt, wie man mit Neuansteckungen umgehen soll. Dafür muss man testen, testen, testen – und nicht billiges Balkan-Bashing betreiben.“

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