Drobits fordert Gesetz gegen die Homeoffice-Falle
Drobits fordert Gesetz gegen die Homeoffice-Falle
Wien (OTS/SK) – „Homeoffice heißt nicht, dass man sich in einer rechtsfreien Zone aufhält“, so SPÖ-Datenschutzsprecher Christian Drobits. „Gerade jetzt ist es wichtig, sicherzustellen, dass ArbeitnehmerInnen auch im Homeoffice ihre Rechte genießen, insbesondere der befristete Unfallversicherungsschutz muss ins Dauerrecht, sonst könnte sich das Homeoffice für die ArbeitnehmerInnen als Falle herausstellen. Kommunikation, Karriereplanung, Gesundheit, klare Abgrenzung von Privatleben und Beruf sowie Schutz vor Selbstausbeutung müssen deutlich kommuniziert und gelebt werden“, führte Drobits aus und weiter: „Auch ohne Corona sehen wir, dass die Variante Homeoffice immer öfter genützt wird, hier besteht Handlungsbedarf.“ ****
Dazu brachte der Abgeordnete bereits am 9. Juli einen Entschließungsantrag im Nationalrat ein. Die Hauptforderungen sind ein Betriebsvereinbarungstatbestand, ein Gleichbehandlungsgebot, Unfallversicherungsschutz sowie eine Verpflichtung des Arbeitgebers die nötigen Betriebsmittel zur Verfügung zu stellen. Dazu sagte der Abgeordnete: „Die Spielregeln und die Umstände, unter denen im Homeoffice gearbeitet werden, müssen denen im Betrieb entsprechen und zu den wechselseitigen Bedürfnissen passen. Daher sind branchenspezifische und betriebsangepasste Lösungen in Kollektivverträgen und Betriebsvereinbarungen richtig und wichtig, um die Spielregeln zu definieren und den Arbeitsvertragsparteien Rechtssicherheit zu geben.“ (Schluss) sd/lp
Entschließungsantrag: [https://tinyurl.com/y547u4uw] (https://tinyurl.com/y547u4uw)
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