Neue, non-invasive Untersuchungsmethode „NIPID“ revolutioniert die Reproduktionsmedizin

Neue, non-invasive Untersuchungsmethode „NIPID“ revolutioniert die Reproduktionsmedizin

KIWI Kinderwunsch Institut Dr. Loimer in Linz eröffnet

Linz (OTS) – Als bis dato einziges Institut in Österreich bietet das neue Kinderwunsch Institut Dr. Loimer in Linz die non-invasive genetische Untersuchungsmethode des Embryos „NIPID“ an. Das Aufritzen der Embryonenhülle, das bisher nötig war um Untersuchungs-material zu gewinnen, ist dadurch nicht mehr notwendig. Mit der neuen Methode kann das genetische Material aus der Nährflüssigkeit isoliert und folglich auf Erbschäden untersucht werden.

NIPID revolutioniert die Reproduktionsmedizin

Glückliche Paare und gesunde Kinder – das ist es, was sich jeder IVF-Experte wünscht. Im KIWI Kinderwunsch Institut Dr. Loimer in Linz kommt man diesem Wunschziel mit einer neuartigen Untersuchungsmethode nun noch einen bedeutenden Schritt näher. Bei den herkömmlichen genetischen Untersuchungen an Embryonen im Rahmen einer IVF-Behandlung war bisher das Aufritzen der Embryonenhülle nötig, um Untersuchungsmaterial zu gewinnen. Die Embryonen entlassen jedoch genetisches Material auch in die Nährflüssigkeit, in der sie während der fünftägigen Laborphase heranwachsen. Die Biologen des Kinderwunsch Institutes Dr. Loimer können seit neuestem dieses genetische Material aus der Nährflüssigkeit isolieren und folglich auf Erbschäden untersuchen lassen. Die Embryonen selbst bleiben unangetastet. Dadurch können genetisch intakte Embryonen in die Gebärmutter zurückgesetzt und die Schwangerschaftsrate deutlich erhöht werden.

„Wir sind stolz, dass wir als bis dato einziges Institut in Österreich diese revolutionäre non-invasive „NIPID“ Untersuchungsmethode anwenden dürfen, die eine Vielzahl von Vorteilen mit sich bringt. Neben einer deutlich höheren Schwangerschaftsrate bei Frauen über 38 Jahre ist zu erwarten, dass es zu keiner Schädigung der Embryonen durch Manipulation und folglich auch zu keinen genetisch beeinträchtigten Kindern kommt. Das Risiko einer Frühgeburt sinkt ebenso wie das einer Kaiserschnittgeburt.
Auch die Wahrscheinlichkeit einer Präeklampsie (Schwangerschaftsvergiftung) oder Zuckererkrankung bei der Mutter ist dank dieser Methode verschwindend gering“, fasst Dr. Leonhard Loimer, Eigentümer, Geschäftsführer und Ärztlicher Leiter, die Vorteile der neuen Untersuchungsmethode zusammen.

Voraussetzung für die Verwendung dieser neuen Methode ist die positive Absolvierung eines Zertifizierungsprozesses bei der Firma Igenomix in Spanien – einem der führenden Anbieter für genetische Lösungen für Spezialisten. Igenomix bietet wegweisende Tests an, mit denen Fachkräfte der reproduktiven Gesundheit ihre Patienten diagnostizieren und behandeln können. Höchste Hygienestandards und präzises Handwerk sind die Grundbedingungen, um den Akkreditierungsprozess erfolgreich abschließen zu können.

„Als modernstes Kinderwunschinstitut in Österreich ist es unser Anspruch, dass wir unseren Kinderwunschpaaren neben bester Beratung auch die innovativsten Untersuchungsmethoden anbieten können. Dank der NIPID-Methode beginnt ein neues Zeitalter in der Reproduktionsmedizin – weg von mitunter riskanten Mehrlingsschwangerschaften, hin zum genetisch getesteten einwandfreien Embryo, der sich zu einem gesunden Kind entwickeln kann“, erklärt Dr. Leonhard Loimer, Eigentümer, Geschäftsführer und Ärztlicher Leiter.

Das neue KIWI Kinderwunsch Institut Dr. Loimer in Linz

Am 2. Juni 2020 wurde das neue Kinderwunsch Institut von Dr. Loimer in Linz eröffnet. Der gesamte 3. Stock des Gebäudes an der Promenade, mit einer Fläche von rund 400m², wurde zum modernsten Zentrum für künstliche Befruchtung in Österreich adaptiert. In warmer Atmosphäre – weg vom Trubel des Alltags – privat und diskret, bieten die Räumlichkeiten Platz für modernste Medizin am Gebiet der Reproduktionsmedizin.
„Mit dem neuen Institut haben wir eine Größenordnung gefunden, die sowohl für uns als auch für unsere Patienten perfekt ist“, ist Christine Loimer, Eigentümerin und Geschäftsführerin, überzeugt. Ein 20-köpfiges Expertenteam bestehend aus 4 Gynäkologen, 1 Urologen, 3 Anästhesisten, 3 Biologen, 4 Krankenschwestern und 5 Mitarbeitern in der Administration, kümmert sich seither um die Anliegen der Kinderwunschpaare. „Das KIWI Kinderwunsch Institut ist ein Institut mit „Seele“. Die persönliche, individuelle Betreuung, die intensive Beratung und das Miteinanderreden stehen für uns neben der fachlichen Expertise im Vordergrund. Wir sehen uns als Vertrauensmenschen, haben Verständnis und kümmern uns rund um die Uhr um die Belange der Paare, die sich uns anvertraut haben.Der Zulauf seit Eröffnung bestätigt uns in unserer Ausrichtung – in den ersten zwei Monaten wurden rund 200 Punktionen durchgeführt“, so Dr. Leonhard Loimer, Eigentümer, Geschäftsführer und Ärztlicher Leiter, über sein Herzensprojekt. 2020 rechnet der Experte mit rund 400 Punktionen, das Ziel für 2021 sind maximal 850 Punktionen.

Die Behandlungen im neuen KIWI Kinderwunsch Institut Linz werden, sofern die dafür notwendigen Kriterien erfüllt werden können, zu Fondstarifen durchgeführt. Zwei Drittel der Kinderwunschpaare kommen aktuell aus Österreich, ein Drittel aus Deutschland. In Österreich reicht der Radius von Melk bis Mondsee und Rohrbach bis Liezen. Starken Zulauf gibt es auch aus dem Mühl- und Waldviertel.

Durchschnittsalter der Mütter weiter steigend

Späte Mutterschaft liegt im Trend. Die Ursachen dafür sind vielfältig und reichen von sozioökonomischen Gründen bis hin zu Veränderungen der Rollenbilder. Eine Trendwende ist nicht in Sicht. Auch in Österreich ist das Durchschnittsalter für Erstgebärende deutlich gestiegen. 2019 waren Mütter in Österreich durchschnittlich 31,2 Jahre alt (www.statista.com). Das ist um 1,6 Jahre später als Mütter im Jahr 2008. Das durchschnittliche Gebäralter bei allen Geburten stieg in dieser Dekade um knapp mehr als ein Jahr.
Relativ ähnlich zeichnet sich die Alterskurve in den IVF-Zentren ab. Laut dem IVF-Register Jahresbericht 2019 lagen die meisten Frauen mit 37,8% in der Altersgruppe 31 bis 35 Jahre, gefolgt von den 36- bis 40-jährigen mit 35,3 Prozent. 21,8 Prozent der Frauen waren zwischen 26 und 30 Jahre alt und nur 5,1% jünger. Mit der späten Mutterschaft sind auch eine Vielzahl an Risiken und Erschwernisse verbunden. Mit zunehmenden Alter der Mutter steigt die Anzahl der als „abnormal“ identifizierten Embryonen. Und selbst optisch perfekte Embryonen sind ab einem Alter von 38 Jahren zu einem hohen Prozentsatz genetisch nicht in Ordnung und haben daher keine Chance, sich zu einem gesunden Embryo zu entwickeln.
Umso wichtiger ist die Entwicklung neuer Untersuchungsmethoden wie „NIPID“, die das genetische Material auf Erbschäden hin untersuchen können. Infolge werden nur genetisch intakte Embryonen in die Gebärmutter zurückgesetzt was die Schwangerschaftsrate deutlich erhöht.

Über Dr. Loimer
Dr. med. Leonhard Loimer wurde 1963 in Gars am Kamp geboren. 1999 beendete er seine Fachausbildung für Gynäkologie und Geburtshilfe. 2002 eröffnete er sein erstes IVF-Institut, die Kinderwunschklinik in Thalheim bei Wels. 2009 folgte eine Beteiligung am IVF-Zentrum Pronatal in Budweis und 2011 die Übernahme des ehemaligen IVF-Zentrums von Doz. Dr. Kemeter in der Hadikgasse 82 im 14. Wiener Gemeindebezirk – jenes Zentrum, in dem das erste österreichische IVF-Baby gezeugt worden ist. Nach dem Verkauf beider Kliniken war der IVF-Experte bis Jänner 2019 als Geschäftsführer an beiden Standorten tätig. Im Juni 2020 eröffnete Leonhard Loimer sein Herzensprojekt, das Kinderwunsch Institut Dr. Loimer in Linz.

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