Leichtfried zu EU-Impfstoffverteilung: Schweres Versagen von Kurz am EU-Parkett

Leichtfried zu EU-Impfstoffverteilung: Schweres Versagen von Kurz am EU-Parkett

Kanzler stellt Österreich ins Abseits

Wien (OTS/SK) – In der Verteilung der zehn Millionen vorgezogenen Biontech/Pfizer-Impfdosen für die EU beurteilt der stv. Klubvorsitzende Jörg Leichtfried das von Kanzler Kurz für Österreich ausgehandelte Ergebnis als „schweres Versagen“ des Kanzlers. „Kurz ist am EU-Parkett nicht nur ausgerutscht, er ist schwer gestürzt“, resümiert Leichtfried. ****

Der stv. Klubchef führt an, dass die Regierung Kurz zuerst auf 1,5 Mio. Dosen Johnson&Johnson-Impfstoffe freiwillig verzichtet hat. Damit hätten, so Leichtfried, im Juni 1,5 Mio. Menschen in Österreich geimpft werden können. Dieser Verzicht sei grob fahrlässig gewesen. „Dann schlägt Kurz wild um sich, um Schuldige für das Impf-Chaos in Österreich zu suchen, attackiert die EU und fordert mehr Impfstoffe. Das Ergebnis dieses völlig undiplomatischen Vorgehens ist: Österreich bekommt keine einzige Dose mehr als vorgesehen“, sagt Leichtfried und fährt fort: „Die Erkenntnis daraus ist klar: Dieser Kanzler kann es nicht und er schadet unserem Land.“ So sprechen EU-Diplomaten laut dem Magazin „politico“ von stark geschwächtem Einfluss und stark beschädigter Glaubwürdigkeit des österreichischen Kanzlers. Andere sprechen sogar von Kurz als einer „persona non grata“. Dass sich Österreich nun auch nicht einmal mehr am Solidaritätsmechanismus beteilige, zeige wie plan- und ziellos Kurz auch in der EU agiere, so Leichtfried. „Österreich hat es nicht verdient, einen Kanzler zu haben, der unser Land ins internationale Abseits stellt!“, betont Leichtfried. (Schluss) up

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