2200 Zeichnungen und Spendenpakete von Kindern für Kinder

2200 Zeichnungen und Spendenpakete von Kindern für Kinder

Kinderfreunde-Solidaritätsaktion We4Moria auf dem Weg nach Griechenland

Wien (OTS) – Wochenlang haben tausende Kinder in Österreich gezeichnet, Spenden gesammelt und Briefe an die Kinder in den Flüchtlingslagern von Moria geschrieben. Heute verließ der LKW das Lager in Wien, vollgepackt mit 2200 Zeichnungen und Geschenkpaketen – für jedes Kind, das derzeit in Moria leben muss, eines.

Die Idee für die Solidaritätsaktion wurde in Moria selbst geboren:
„Doro Blancke, die unermüdlich in den griechischen Flüchtlingslagern hilft, hatte die Idee zu den Kinderzeichnungen. Wir wollen damit den Kindern, die unter furchtbarsten Bedingungen leben müssen, ein Zeichen der Solidarität, Freundschaft und Hoffnung senden“, erklärt Daniela Gruber-Pruner von den Kinderfreunden die Grundidee.

„Bald war klar, dass wir zu den Zeichnungen noch andere nützliche und schöne Dinge dazu packen wollen: Buntstifte, Spitzer und Papier, damit die Kinder in Moria selbst auch zeichnen können. Duschgel und Zahnbürsten, weil es an diesen essentiellen Dingen in den Lagern oft fehlt. Aber auch Schokolade und Murmeln für ein paar glückliche Minuten sind in den Paketen“, so Gruber-Pruner.

Gemeinsam mit ihren Partner*innen, der Tiroler FSG, Schwester Notburga und Doro Blancke konnten die Kinderfreunde in kurzer Zeit die erbetenen Sachspenden sammeln. Gleichzeitig zeichneten tausende Kinder mit ihren Familien, in den Kindergärten, Horten und Kinderfreundegruppen Zeichnungen der Freundschaft. „Die große Solidarität, die unzähligen Briefe, die die Kinder beigelegt haben, kleine Kuscheltiere, die mitgeschickt wurden, Kinder, die ein Teil ihres Taschengeldes gespendet haben, das alles hat uns überwältigt.“

Für die Kinderfreunde ist ihre Solidaritätsaktion auch ein Hebel, um auf die Situation der Kinder in den griechischen Lagern aufmerksam zu machen. „Wir können gar nicht anders, als zu versuchen, die Not dieser Kinder zu lindern – solange die Bundesregierung es verwehrt, dass wir Kinder hierher zu uns holen, um ihnen ein Leben in Würde zu ermöglichen, braucht es solche Akte der Solidarität“, erklärt Projektleiterin Gruber-Pruner von den Kinderfreunden die Beweggründe für die Aktion.

[https://kinderfreunde.at/we4moria] (http://)

Fotos: [https://tinyurl.com/we4moria] (https://tinyurl.com/we4moria) (C H. Wagner)

Österreichische Kinderfreunde
Karin Blum
Pressereferentin
01/5121298-60, 0650/6626620
karin.blum@kinderfreunde.at
www.kinderfreunde.at

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