NEOS: OECD-Bericht ist ein Alarmsignal für Österreich
NEOS: OECD-Bericht ist ein Alarmsignal für Österreich
Gerald Loacker: „Wir müssen Arbeit attraktiver machen und Betriebe entlasten, damit sie mehr Menschen beschäftigen.“
Wien (OTS) – Als Alarmsignal bezeichnet der NEOS-Wirtschafts- und Sozialsprecher, Gerald Loacker, die aktuelle Langfristprognose der OECD zu den künftigen Herausforderungen im Bereich der Fiskalpolitik:
„Die OECD warnt vor den drängendsten Herausforderungen bis 2060:
Österreich hat ein besonders niedriges Pensionsantrittsalter, darüber hinaus leiden wir laut OECD unter der dritthöchsten Abgabenlast nach Frankreich und Belgien. Aber auch die Netto-Staatsschulden und Netto-Zinszahlungen werden schon im Jahr 2040 höher sein, als bei den meisten EU-Staaten.“
Loacker weist deshalb auf dringend nötige Maßnahmen und Diskussionen hin: „Österreich muss die Steuern und Abgaben auf Arbeit senken und umfangreiche arbeitsmarktpolitische und strukturelle Reformen anpacken. Das zeigt auch der Bericht der OECD, der gerade hier enormes Potential sieht, viel vom Druck auf dem Budget abzubauen. Die kalte Progression hat über die Jahre die Steuerlast auf Arbeit erdrückend werden lassen. Oben drauf packt die Republik noch zahlreiche Abgaben, die Arbeitskräfte für Betriebe teuer machen.“ NEOS erneuern ihre Forderung nach einer Pensionsautomatik, mit der die steigende Lebenswartung im System abgebildet wird, weil auch die OECD darauf verweist, dass der Anteil an Belastung durch Pensionen im Vergleich zu anderen Staaten bis 2060 zu hoch sei.
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