Helga Krismer: „Mutige Klimaschutzministerin Leonore Gewessler bereitet für Niederösterreich den Weg in eine neue Verkehrspolitik“
Helga Krismer: „Mutige Klimaschutzministerin Leonore Gewessler bereitet für Niederösterreich den Weg in eine neue Verkehrspolitik“
Grüne Landessprecherin begrüßt das Ergebnis des Evaluierungsprogramm für Straßenbauprojekte in Niederösterreich
St. Pölten (OTS) – „Heute stehen die Bagger still und das ist ein guter Tag im Sinne des Klimaschutzes und des Bodenschutzes“, so begrüßt die Grüne Landessprecherin Helga Krismer die Entscheidungen der Evaluierungen von Klimaschutzministerin Leonore Gewessler. „Unsere Ministerin hat den Mut Entscheidungen zu treffen, die zukunftsweisend für unser Land sind und unsere Natur erhält. Mit der heutigen Absage von geplanten fossilen Projekten wie Lobau-Autobahn und S34 verhindern wir die Versiegelung von umfassend vielen Hektar wertvoller Landschaft und fruchtbarer Böden. Eine Autobahn mitten durch ein Naturschutzgebiet, eine Schnellstraße über landwirtschaftliche Böden, eine Schnellstraße durch ein Vogelschutzgebiet sowas kann und wird es nun nicht geben. Wir versenken jetzt keine Milliarden in Projekte, die weder jetzt noch in Zukunft vernünftig sind“.
Über Projekte wie die Lobau-Autobahn und die S34 haben die Menschen in Niederösterreich verständlicherweise nur den Kopf geschüttelt und es freut uns, dass Expert:innen unseren Argumenten folgten. Seit Jahren kämpfen die Grünen Niederösterreich mit ihren lokalen Gruppen gemeinsam mit den NGOs und betroffenen Bürger:innen gegen diese unzähligen Steinzeitprojekten in Niederösterreich.
Wie die Grünen NÖ schon am Beispiel S34 sagten: „Diese Straße aus den 70er Jahren hätte uns im ersten Abschnitt allein 200 Millionen Euro gekostet. Inklusive der Ausgleichsflächen für verlorene Naturräume müssten für neun Kilometer Fahrbahn 150 Hektar an hochwertigen landwirtschaftlichen Nutzflächen aus der Produktion genommen werden. Der Flugplatz Völtendorf soll dafür um acht Millionen Euro untertunnelt werden.“
„Geld, das man nun in der Zukunftsregion St. Pölten so viel sinnvoller einsetzen kann. Zum Beispiel für den Ausbau des Öffentlichen Verkehrs in und um die Landeshauptstadt. Mit den heutigen mutigen Entscheidungen starten wir in unserem Bundesland einen neuen Weg der Verkehrspolitik. Ein Weg, der Verkehrsprojekte im Einklang mit Klimaschutz erlaubt und Auswirkungen auf Klima und Umwelt berücksichtigt. Jetzt müssen Bund, ASFINAG und Land Niederösterreich rasch an einem Tisch um gute Lösungen für die Entlastungen der Anrainer:innen und Pendler:innen zu entwickeln. Kleinräumige Verkehrsprojekte und Ausbau der öffentlichen Verkehrsmittel stehen jetzt am Plan, um Niederösterreich zukunftsfit zu machen und endlich klimafreundlichen Alternativen in unserem Bundesland auf Schiene zu bringen“, schließt Krismer ab.
Michael Pinnow
Pressesprecher der Grünen NÖ
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