Synthetische Kraftstoffe ermöglichen raschen Fortschritt beim Klimaschutz
Synthetische Kraftstoffe ermöglichen raschen Fortschritt beim Klimaschutz
Abgaswerte sprechen entgegen anderslautender Behauptungen nicht gegen eFuels – Speicherung in flüssiger Form ist sinnvolle Verwendung von Ökostrom und verringert Atomstromimporte
AUT (OTS) – Im deutschen Handelsblatt (5.1.22) ist auf Grundlage eines T&E-Reports (NGO Transport and Environment) ein Artikel über eFuels erschienen, der vor den Luftverunreinigungen warnt, die beim Einsatz von eFuels entstehen.
Dazu ist festzuhalten: Die negative Bewertung ist voreilig und unzutreffend: eFuels sind derzeit noch nicht als Handelsware verfügbar, daher kann ihre Qualität auch noch nicht seriös beurteilt werden. Die Emissionen aus eFuels werden die jeweils gültigen Grenzwerte der Abgasstandards erfüllen, erklärt eFuel Alliance Österreich Geschäftsführer Stephan Schwarzer. Da eFuels synthetisch erzeugt werden, sind sie frei von geologisch bedingten Verunreinigungsspuren, wie sie bei Erdöl basierten Kraftstoffen anzutreffen sind.
Gravierender ist, dass Aussagen über die Emissionen das eigentliche Thema verfehlen bzw. von ihm ablenken, geht es doch bei den eFuels nicht um Luftverunreinigungen, sondern um das Klima. Hier besteht der Handlungsbedarf. Klimaneutrale eFuels setzen nur jenes CO2 frei, das zuvor der Atmosphäre entnommen wurde. Wer sich um globalen Klimaschutz bemüht, kommt an eFuels nicht vorbei, so der Energieexperte.
Da das Aufkommen von Ökostrom jahreszeitlich stark variiert, ist seine Umwandlung in speicherbare, lager- und transportfähige flüssige Energieträger keinesfalls eine Verschwendung, sondern eine notwendige Ergänzung. Österreich ist ein gutes Beispiel für Länder, deren Stromverbrauch höher ist als die Produktion. Zusätzlicher Stromverbrauch ist in der dunklen Jahreszeit somit durch Stromimporte mit Kohle- und Atomstromanteilen zu decken.
Um die hochgesteckten Klimaziele zu erreichen, müssen alle Technologien ihre Beiträge leisten können, “electric only“ ist einfach zu langsam und nicht globalisierungsfähig. eFuels sind die Direttissima zu den Reduktionszielen 2030 gemäß „fit for 55“. Es reicht nicht Autos mit Elektroantrieb auf den Markt zu bringen, auch die Nutzung des Fahrzeugbestands muss klimaverträglicher gemacht werden. Die Entwicklung und Markteinführung von eFuels sind ein wesentlicher Hoffnungsträger für den globalen Klimaschutz, und dürfen daher nicht ausgegrenzt werden, so eFuel Alliance Geschäftsführer Stephan Schwarzer abschließend.
Dr. Stephan Schwarzer
Geschäftsführer eFuel Alliance Österreich
s.schwarzer@efuel-alliance.at
+43 (0) 664 381 88 26
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS. www.ots.at
© Copyright APA-OTS Originaltext-Service GmbH und der jeweilige Aussender