Ukraine – GVV-Kollross: Appell von AMS-Kopf an Bürgermeister in Sachen Kinderbetreuung geht an falsche Adresse – Regierung gefordert
Ukraine – GVV-Kollross: Appell von AMS-Kopf an Bürgermeister in Sachen Kinderbetreuung geht an falsche Adresse – Regierung gefordert
GVV hat Fünf-Stufen-Plan für Rechtsanspruch auf kostenfreie Kinderbetreuung vorgelegt – „Es ist Zeit, dass der Bund handelt!“
Wien (OTS/SK) – Um Ukrainer*innen bestmöglich in den Arbeitsmarkt integrieren zu können, muss das Kinderbetreuungsangebot in ganz Österreich ausgebaut werden. Der Appell von AMS-Chef Kopf an die Bürgermeister*innen richtet sich aber an die falsche Adresse. „Der Bund ist gefordert, endlich den Rechtsanspruch auf Kinderbetreuung umzusetzen“, sagt der Vorsitzende des Sozialdemokratischen GemeindevertreterInnenverbands Österreich (GVV), SPÖ-Kommunalsprecher Andreas Kollross. „Es ist höchst erfreulich, dass viele Ukrainer*innen Arbeit in Österreich suchen und auch finden. Statt ihnen Hürden aufzuerlegen, ist es dringend geboten, sie zu unterstützen und Kinderbetreuungsplätze in ganz Österreich zur Verfügung zu stellen“, sagt Kollross, der daran erinnert, dass der GVV vor kurzem einen Fünf-Stufen-Plan für einen Rechtsanspruch auf Kinderbetreuung vorgestellt hat. Kollross fordert die Regierung auf, „endlich in die Gänge zu kommen und den Bürgermeister*innen die entsprechenden Mittel zur Verfügung zu stellen, damit der Ausbau der kostenlosen Kinderbetreuung in den Gemeinden umgesetzt werden kann“. ****
„Viele Ukrainer*innen haben mit ihren Kindern vor dem schrecklichen Angriffskrieg fliehen müssen. In den Städten und Gemeinden Österreichs finden sie Schutz und werden bestmöglich versorgt“, sagt Kollross, der betont, dass viele Ukrainer*innen in Österreich Arbeit suchen. „Beim Zugang zum Arbeitsmarkt ist es essentiell, dass die Kinderbetreuungsplätze flächendeckend ausgebaut sind und kostenfrei zur Verfügung stehen. Genau dafür setzen sich SPÖ und GVV seit langem ein“, so Kollross.
Der Fünf-Stufen-Plan für einen Rechtsanspruch auf Kinderbetreuung des GVV sieht eine Evaluierung der fehlenden Kindergartenplätze, je eine zusätzliche Kinderbetreuungsmilliarde für die Jahre 2023 und 2024, eine Ausbildungsoffensive im Bereich der Elementarpädagogik, mehr Gemeindekooperationen und die Verankerung eines jährlichen Budgets für Kinderbetreuung in Höhe von zumindest 1,7 Milliarden Euro im Bundesbudget vor. „Es ist an der Zeit, dass der Bund endlich handelt und den Gemeinden den Ausbau der Kinderbetreuung ermöglicht“, so Kollross. (Schluss) ls/bj
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