Mahrer/Zierfuß ad Kindergartenskandal: Bürgermeister muss Chefsache daraus machen

Mahrer/Zierfuß ad Kindergartenskandal: Bürgermeister muss Chefsache daraus machen

Kinderschutzkonzept ein erster Schritt – Tiefgreifende Maßnahmen im Verwaltungssystem der Stadt Wien notwendig

Wien (OTS) – „Die heute von Stadtrat Wiederkehr verkündeten Maßnahmen in Zusammenhang mit verpflichtenden Kinderschutzkonzepten für sämtliche Kindergärten in unserer Stadt sind nur ein erster Schritt, dem weitere folgen müssen“, so Landesparteiobmann Stadtrat Karl Mahrer und Bildungssprecher Gemeinderat Harald Zierfuß in einer ersten Reaktion.

So sei aufgrund der heutigen Aussagen von Stadtrat Wiederkehr eine gesetzliche Verankerung in Arbeit, mit der die Verpflichtung für alle Kindergärten in Wien einhergeht, künftig ein Schutzkonzept zu erstellen und Kinderschutzbeauftragte einzusetzen. „Es muss vor allem auch sichergestellt werden, dass die Kinderschutzkonzepte eine Standardisierung der Elterninformation bei Missbrauchsverdacht in einem Kindergarten beinhalten. Nämlich damit sich die Eltern darauf verlassen können, die ersten und nicht die letzten in der Informationskette bei derartigen Verdachtsmomenten zu sein“, so der Bildungssprecher weiter. Weiters weist Zierfuß bei dieser Gelegenheit neuerlich darauf hin, dass bei der Ausgestaltung der Ombudsstelle, die in der MA 10 angesiedelt sein soll, die Unabhängigkeit garantiert werden muss.

Wo ist die Reaktion des Bürgermeisters?

Bekanntlich habe der Prüfbericht der Kinder- und Jugendanwaltschaft schockierende Details enthüllt, die ein massives Systemversagen in der MA 10 offenbart haben. Seelisch und körperlich verletzte Kinder, schockierte und im Stich gelassene Eltern, die 14-monatige Weiterverwendung des Verdächtigen in einem Kindergarten und offensichtliche Sanktionen gegen den bei der Elternunterstützung sehr aktiven Verein „Selbstlaut“.

„Wesentlich ist aber, dass der Bürgermeister als Stadtoberhaupt die Aufarbeitung dieses Skandals zur Chefsache macht. Hier muss er sich aktiv einbringen und die Umsetzung tiefgreifender und nachhaltiger Maßnahmen im Sinne des Kinderwohls sicherstellen“, so Mahrer weiter. Die weiteren Entwicklungen werden weiterhin genau beobachtet. Die Wiener Volkspartei behält sich daher auch weiterhin sämtliche parlamentarischen Mittel vor.

Die Wiener Volkspartei
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