AK Anderl zu Energieallianz: Kein Verständnis für übereilte Preiserhöhungen

AK Anderl zu Energieallianz: Kein Verständnis für übereilte Preiserhöhungen

Entlastungsmaßnahmen der Regierung sollten jedenfalls abgewartet werden.

Wien (OTS) – Für die AK Wien ist die vorgezogene Erhöhung der Strom-und Gaspreise von Wien Energie und EVN hochproblematisch: „Wir fordern die Unternehmen dringend auf, von übereilten Preiserhöhungen Abstand zu nehmen“, sagt AK Präsidentin Renate Anderl.

Die bisher gültigen Lieferbedingungen der beiden Unternehmen, die erst Ende letzten Jahres angepasst wurden, sahen allfällige Preisanpassungen erst mit 1.1.2023 bzw. 1.2.2023 vor. Für die AK ist es völlig unverständlich, wieso jetzt plötzlich die Lieferbedingungen wieder geändert werden und damit die Preiserhöhungen um mehrere Monate früher kommen. Das bedeutet für mehr als 1 Mio. Haushalte, dass sie bereits ab 1. September 2022 mit enormen Mehrkosten zu kämpfen haben. Die bereits beschlossenen und die erst angekündigten Entlastungsmaßnahmen der Regierung sollten jedenfalls abgewartet werden.

Von Seiten der Unternehmen wurden Bindungs- und Treueaktionen angekündigt, um die Preiserhöhungen teilweise abzufedern. Für die AK ist nicht nachvollziehbar, warum Bindungs- und Treueaktionen anstelle von günstigen Tarifen eingesetzt werden. Dies hat vor allem den Nachteil, dass nur Kund:innen mit Bestandsvertrag profitieren. Kund:innen, die zB. aufgrund eines Todesfalls oder Umzugs einen neuen Vertrag benötigen, dürfen nicht benachteiligt werden. Diese sind heute schon mit deutlich höheren Kosten konfrontiert und profitieren nicht von Bindungs- und Treueaktionen.

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