ÖGP-Pressepreis 2022: Herausragende Berichterstattung im Dienste der Lungengesundheit gewürdigt

ÖGP-Pressepreis 2022: Herausragende Berichterstattung im Dienste der Lungengesundheit gewürdigt

Elke Weiss (ORF) und Köksal Baltaci (Die Presse) mit dem Pressepreis der Österreichischen Gesellschaft für Pneumologie (ÖGP) ausgezeichnet

ALLE ZWEI JAHRE EHRT DIE ÖSTERREICHISCHE GESELLSCHAFT FÜR PNEUMOLOGIE (ÖGP) JOURNALIST*INNEN MIT DEM ÖGP-PRESSEPREIS FÜR HERAUSRAGENDE BERICHTERSTATTUNG IM DIENSTE DER LUNGENGESUNDHEIT. HEUER WURDE DER PREIS ZUM ACHTEN MAL VERGEBEN. DIE PREISÜBERGABE AN ELKE WEISS UND KÖKSAL BALTACI FAND IM RAHMEN DER 46. JAHRESTAGUNG DER ÖGP (29. 9. BIS 1. 10. 2022) IN SALZBURG STATT.

„Die Rolle der Medien für das Gesundheitsbewusstsein der Menschen kann kaum überschätzt werden. Im Sinne der Aufklärung und Information über oft komplexe Themen sind Journalist*innen daher für uns Ärzt*innen essentielle Partner, die uns dabei unterstützen, wichtige Botschaften an eine breite Öffentlichkeit kommunizieren“, so Prim. Univ.-Prof. Dr. Bernd Lamprecht, Vizepräsident der ÖGP, anlässlich der Verleihung des Pressepreises im Rahmen der in Salzburg stattfindenden Jahrestagung der ÖGP. Zur Teilnahme eingeladen waren Journalist*innen und Redaktionen, deren Berichterstattung im Dienste der Lungengesundheit als Print-, Online-, Radio- und TV- und Video-Beiträge zwischen 1. September 2020 und 31. Mai 2022 in einem österreichischen Medium publiziert bzw. ausgestrahlt wurde.

Lamprecht: „Wir erhalten jedes Mal, wenn wir den ÖGP-Pressepreis ausschreiben, eine große Anzahl hervorragender Beiträge, die die große Bandbreite der medialen Darstellungsformen widerspiegeln. Um dieser Vielfalt bei der Bewertung der eingereichten Beiträge besser gerecht zu werden, haben wir uns entschlossen, den Preis zu splitten und ab nun immer zwei Preisträger*innen zu ehren.“

ELKE WEISS

Die langjährige ORF-Redakteurin wurde für ihren Fernsehbeitrag „Lungenkrebs“ in der Sendung „konkret“ (22.04.2021, 18.30 Uhr; ORF 2) ausgezeichnet. Anhand der berührenden Schilderung des Schicksals eines an Lungenkrebs erkrankten Patienten zeigt Weiss wesentliche Aspekte rund um das Thema auf.

Elke Weiss‘ Beitrag spricht auf mehreren Ebenen die Problematik des Rauchens und Lungenkrebs als dramatische Folge davon an, ohne mit dem erhobenen Zeigefinger die Schuldfrage zu stellen. Zugleich gelingt es ihr, Wissen zu vermitteln und die Bedeutung von Früherkennung, Rauchstopp und der dynamischen Entwicklung der medizinischen Behandlungsmöglichkeiten darzustellen.

In ihrem Beitrag vermittelt Weiss somit mehrere Kernbotschaften zum Thema Lungenkrebs und verliert dennoch die menschliche Dimension nicht aus dem Auge. „Besonders hervorstechend ist diese Mischung aus Information und Empathie. Und dies macht auch den besonderen Reiz des Beitrages von Elke Weiss aus“, so der ÖGP-Vizepräsident.

Weiss gab in ihren Dankesworten einen Einblick in ihre Motivation bei ihrer Arbeit: „Wenn ich mit meinen Fernsehbeiträgen Menschen helfen kann, gesünder zu werden, dann ist das für mich die größte Freude und Anerkennung.“

KÖKSAL BALTACI

Der seit 2011 bei der Tageszeitung „Die Presse“ tätige Köksal Baltaci hatte zwei Beiträge zum Thema COVID eingereicht: „Warum Omikron zu milderen Verläufen führt“ (11.01.2022) und „Spätfolgen: Wie aus Covid Long Covid wird“ (15.05.2022). In der Begründung für die Auszeichnung mit dem ÖGP-Pressepreis betonte Lamprecht: „Köksal Baltacis konsequente, hochdichte, aber dennoch gut verständlich formulierte Informationstätigkeit in einer Vielzahl von Beiträgen zum Thema COVID hilft den Leser*innen, komplexe Zusammenhänge zu verstehen und richtig einzuordnen. Im Mittelpunkt steht stets die seriöse Darstellung. Oftmals richtet er auch den Fokus auf Detailthemen, die durchwegs hohe Relevanz für den Alltag der Leser*Innen haben.“

Darüber hinaus brächten Baltacis Beiträge „Licht ins Dunkel“: Mythen zur Erkrankung, die zur Verunsicherung der Menschen beitragen, werden durch fundierte Information überzeugend richtiggestellt. „Seriös, sachlich, korrekt und unaufgeregt – dabei aber stets hoch informativ – so lässt sich Köksal Baltacis Arbeit vielleicht am treffendsten beschreiben“, so Lamprecht.

Baltaci fasste in seinen Dankesworten den eigenen Anspruch an die von ihm verfassten Artikel kurz und knapp zusammen: „Meine Beiträge sollen Mediziner nicht langweilen und Laien nicht überfordern.“

Prof. Lamprecht gratulierte gemeinsam mit ÖGP-Präsident Assoz.-Prof. Dr. Gabor Kovacs und A.o. Univ.-Prof.in Dr.in Judith Löffler-Ragg, Generalsekretärin der ÖGP, den Preisträger*innen und betonte, dass allen Journalistinnen und Journalisten, die sich für den Preis beworben haben, zu danken sei: „Jeder einzelne Beitrag ist wichtig und jedem einzelnen ist für sein Engagement im Dienste der Lungengesundheit zu danken!“
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