Justizministerin Zadić heute um 19:55 Uhr auf PULS 24 zur Causa Teichtmeister: „Es gibt kein rein digitales Delikt“

Justizministerin Zadić heute um 19:55 Uhr auf PULS 24 zur Causa Teichtmeister: „Es gibt kein rein digitales Delikt“

Härtere Strafen für Justizministerin Alma Zadić „nur ein Baustein“ in einem größeren Paket

„Wir müssen alles tun, um Kinder zu schützen“, erklärt Justizministerin ALMA ZADIĆ (Grüne) im PULS 24 Newsroom heute um 19:55 Uhr bei THOMAS MOHR. „Wir müssen alles tun, damit Kinder nicht Opfer sexualisierter Gewalt werden.“  

FLORIAN TEICHTMEISTERS Anwalt, MICHAEL RAMI, erklärt zuletzt, sein Mandat habe nur ein „rein digitales Delikt“ begangen und „keinerlei strafbare Handlungen gegen Menschen gesetzt“. Für diese Art der Argumentation hat Zadić  kein Verständnis. „Das ist eine Verharmlosung“, betont sie. „Das steht so nicht im Gesetz.“ So etwas wie ein „rein digitales Delikt“ gäbe es nicht. „Das sind Menschen, das sind Opfer, die missbraucht wurden.“  

Die Causa Teichtmeister beschäftigt auch die österreichische Politik. Familienministerin SUSANNE RAAB (ÖVP) forderte zuletzt höhere Strafen für den Besitz von sexuellen Missbrauchsdarstellungen Minderjähriger.

HÄRTERE STRAFEN „NUR EIN BAUSTEIN“

Eine solche Straferhöhung kann sich auch die Justizministerin vorstellen, wie sie bei PULS 24 erklärt – allerdings seien härtere Strafen „nur ein Baustein“ in einem größeren Paket. „Es braucht vorbeugende österreichweite Kinderschutzkonzepte für alle, die mit Kindern arbeiten“, so Zadić. „Die Justiz kommt nur dann zum Zug, wenn schon etwas passiert ist.“ Darum seien insbesondere vorbeugende Maßnahmen wichtig. 

DAS GANZE INTERVIEW: _NEWSROOM LIVE HEUTE UM 19.55 UHR AUF PULS 24 UND IN DER __ZAPPN APP__._

Adrian Hinterreither
adrian.hinterreither@prosiebensat1puls4.com
0676848451470

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