ÖGB-Reischl zu Weltkrebstag: „Weißen Hautkrebs endlich als Berufskrankheit anerkennen”

ÖGB-Reischl zu Weltkrebstag: „Weißen Hautkrebs endlich als Berufskrankheit anerkennen”

Jahr für Jahr sterben ArbeitnehmerInnen an den Folgen von krebserzeugenden Arbeitsstoffen und Unfällen. Anerkennung sichert Behandlung und Ansprüche

Tausende ArbeitnehmerInnen werden am Arbeitsplatz tödlichen Gefahren ausgesetzt, die ihnen erst nach längerer Zeit großen Schaden zufügen. So gehen laut europäischem Gewerkschaftsinstitut (ETUI) etwa rund 1.800 Todesfälle in Österreich und mehr als 100.000 EU-weit Jahr für Jahr auf das Konto krebserzeugender Arbeitsstoffe. „In der gesamten EU sind ArbeitnehmerInnen vieler Branchen an ihren Arbeitsplätzen Substanzen ausgesetzt, die tödliche Krebserkrankungen auslösen, Genschäden verursachen oder für Missbildungen verantwortlich sein können”, schildert Ingrid Reischl, Leitende Sekretärin des ÖGB, das Problem und fordert dringend Lösungen. 

Mag. Toumaj Faragheh
ÖGB-Kommunikation
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