SPÖ-Wohnbausprecherin Becher: „Mietenexplosion von 8,6 Prozent ist ein Albtraum“
SPÖ-Wohnbausprecherin Becher: „Mietenexplosion von 8,6 Prozent ist ein Albtraum“
„Versagen der Regierung verursacht finanzielle Überlastung vieler Haushalte“
Die Regierung hat heute bekanntgeben müssen, dass ihre Verhandlungen über eine Begrenzung der Mieten gescheitert sind. Somit werden die Mieten weiter ungebremst steigen. Die Richtwertmieten steigen ab 1. April um 8,6 Prozent, die Kategoriemieten folgen im Sommer. SPÖ-Wohnbausprecherin Ruth Becher: „Die Regierung hat die Chance, die Preise für große Teile der Bevölkerung zu stabilisieren ohne einen Cent Steuergeld in die Hand zu nehmen vertan. Für hunderttausende Mieterinnen und Mieter ist das ein Alptraum. Das Versagen der Regierung führt zu einer finanziellen Überlastung unzähliger Haushalte.“ ****
Die Vermieter haben sich erst letztes Jahr über eine Steigerung ihrer Rendite um 5,6 Prozent freuen dürfen, jetzt gibt noch einmal 8,6 oben drauf. Becher: „Die Regierung möge den kleinen Sparbuchbesitzern erklären, inwiefern das gerecht ist. Sparer dürfen sich beispielsweise bei der Raiffeisen laut Online-Rechner mit 0,01 Prozent begnügen.“
Die Aufstockung von Wohnkostenzuschüssen als „Kompromiss der Regierung“ ist für Becher ein „völlig anderes Thema“: „Dabei bezahlen sich Arbeitnehmer*innen mit ihrem Steuergeld etwas von der einen in die andere Hosentasche. Jene, die von ihrem Kapital leben können, lassen jetzt sicher die Sektkorken knallen.“
Abschließend unterstreicht Becher die Dimension des Scheiterns: „Was ÖVP und Grüne gerne verschweigen ist, dass die Mieterhöhung eins zu eins auf die Hausbetriebskosten durchschlägt und damit alle Mieter*innen und Wohnungseigentümer*innen in Österreich zusätzlich belastet. So sieht türkis-grüne Inflationsbekämpfung aus!“ (Schluss) wf/ls
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